Studentenleben an der Kennesaw State University – Wohnen aus erster Hand

Hey, mein Name ist Gerrit, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Bayern. Aktuell mache ich eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der Krankenkasse. Zurzeit befinde ich mich in der Vorletzte Woche des Austauschs und möchte in diesem Blog auf das Leben der Studenten am Campus eingehen, um die Vorzüge und Schattenseiten sichtbarer zu machen.

Das Studentenleben an der Kennesaw State University ist so vielfältig wie die Studierenden selbst. Besonders beim Thema Wohnen zeigt sich, wie unterschiedlich der Alltag aussehen kann – je nach Lebenssituation, Budget und persönlichen Vorlieben. Gespräche mit Studierenden geben dabei einen ehrlichen Einblick.

Off-Campus: Alltag zwischen Freiheit und Pendeln

Viele Peer Buddies wohnen nicht direkt auf dem Campus. Ein Beispiel ist Miles: Er lebt noch bei seinen Eltern und pendelt täglich zur Uni – insgesamt etwa drei Stunden hin und zurück. Für ihn ist das trotzdem die beste Lösung.

Warum? Ganz einfach:
Er spart sich die Miete und nimmt die lange Fahrt in Kauf. Für ihn ist das nichts Ungewöhnliches – er meinte sogar, dass „Amerikaner das gewohnt sind“. Lange Wege gehören für viele Studierende in den USA einfach dazu.

Auch Katie wohnt off-campus, allerdings in einer ganz anderen Situation. Sie lebt in einem Apartment mit fünf Mitbewohnern. Dadurch wird die Miete deutlich günstiger, und das Zusammenleben macht ihr Spaß. Für sie ist das eine gute Mischung aus Unabhängigkeit und sozialem Leben.

On-Campus: Das volle College-Erlebnis

Amanda hat beide Seiten kennengelernt. In ihrem ersten Jahr („Freshman Year“) lebte sie auf dem Campus – und beschreibt diese Zeit als besonders prägend.

Dort konnte sie:

  • schnell neue Leute kennenlernen
  • viele Kontakte knüpfen
  • direkt am Campusleben teilnehmen

Für sie war das Wohnen auf dem Campus eine intensive und positive Erfahrung, weil sie „mitten im Geschehen“ war.

Zurück nach Hause: Realität nach dem ersten Jahr

Nach ihrem ersten Jahr musste Amanda allerdings aus dem Wohnheim ausziehen. Seitdem lebt sie wieder bei ihren Eltern – etwa eine Stunde vom Campus entfernt.

Das zeigt eine Realität an vielen US-Universitäten:
Nicht alle können oder wollen dauerhaft auf dem Campus wohnen. Kosten und begrenzte Plätze spielen dabei eine große Rolle.

Essensangebote

Am Campus der Kennesaw State University haben Studierende viele Möglichkeiten, ihren Alltag flexibel zu gestalten. Beim Essen können sie zum Beispiel in die „Commons“ gehen: Für etwa 14 Dollar gibt es dort eine große Auswahl – von Burgern über Salate bis hin zu Pasta und Pizza – und das alles in unbegrenzter Menge, sogar zum Mitnehmen, wenn es schnell gehen muss. Alternativ stehen auch bekannte Fast-Food-Ketten wie Panda Express oder Chick-fil-A zur Verfügung, die zwar weniger gesund, dafür aber ideal für kurze Pausen zwischen den Kursen sind.

Freizeitgestaltung  

Auch in der Freizeit wird viel geboten: Ein großes Fitnessstudio mit vielen Geräten, Tennis-, Volleyball- und Baseballplätze sowie ein eigenes Schwimmbad sorgen für sportlichen Ausgleich. Zusätzlich bietet das Programm „Wellbeing“ zahlreiche Aktivitäten – von besonderen Events wie Kajakfahren im Pool oder der „Scrappy Hour“ bis hin zu Angeboten rund um mentale Gesundheit – sodass sowohl körperlich als auch sozial für Ausgleich gesorgt ist.

Kosten vs. Erlebnis

Ein Blick auf die Wohnheimpreise der Kennesaw State University zeigt schnell: Wohnen kann hier unterschiedlich teuer sein – und genau deshalb stehen viele Studierende vor einer wichtigen Entscheidung.

Am Ende läuft es meist auf zwei zentrale Faktoren hinaus:

Kosten sparen:
Viele entscheiden sich bewusst gegen das Leben auf dem Campus, um Geld zu sparen.

  • Miles wohnt weiterhin bei seinen Eltern und nimmt täglich mehrere Stunden Fahrt in Kauf
  • Amanda lebt nach ihrem ersten Jahr ebenfalls wieder zuhause, etwa eine Stunde entfernt

Erlebnis & soziale Kontakte:
Andere priorisieren das typische College-Leben mit vielen sozialen Kontakten.

  • Amanda konnte im Wohnheim schnell Freundschaften knüpfen und war mitten im Campusleben
  • Katie genießt das WG-Leben mit fünf Mitbewohnern, das gleichzeitig günstiger und gesellig ist

Jede Wohnform bringt ihre eigenen Vorteile mit sich – es gibt keine „eine richtige Lösung“.

Fazit

Das Wohnen rund um die Kennesaw State University ist flexibel und individuell. Ob tägliches Pendeln, WG-Leben oder das klassische Wohnheim – Studierende gestalten ihren Alltag ganz unterschiedlich.

Die Erfahrungen von Miles, Katie und Amanda machen deutlich:

Es kommt nicht nur darauf an, wo du wohnst, sondern was am besten zu deinem Leben p

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für Studentenleben an der Kennesaw State University – Wohnen aus erster Hand

EIN ZUHAUSE FÜR 6 WOCHEN – SONESTA ES SUITES

Hallo, ich bin Angelina, 18 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten in Bayern. Aktuell bin ich in der vierten Woche meines Austauschs hier in Kennesaw, Georgia. Während unserer Zeit hier, in der wir die Kennesaw State University besuchen, sind wir in den Sonesta ES Suites untergebracht.

Die Lage
Unsere Unterkunft liegt direkt in der Nähe der Universität und je nachdem, zu welchem Gebäude man auf dem Campus muss, benötigt man etwa 10–15 Minuten zu Fuß. Auf dem Weg zur Universität geht man einen kleinen Hügel hinauf. Nachdem man diesen erklommen hat, ist man definitiv wach und hat genügend Energie für den Tag. Zudem befinden sich viele Essensmöglichkeiten in der Nähe, die gut zu Fuß erreichbar sind, darunter unter anderem Chipotle, Chick-fil-A und vieles mehr.

Die Suiten
Jeweils zwei Personen teilen sich gemeinsam eine Suite. Dabei hat jede Person ihr eigenes Zimmer mit einem Doppelbett sowie ein eigenes Badezimmer mit Dusche und WC. Lediglich der Wohnbereich mit Sofa, die Küche und der Essbereich werden gemeinsam genutzt.
Mit wem man sich eine Suite teilen möchte, kann man selbst entscheiden. Es empfiehlt sich, bereits beim Vorbereitungstreffen darauf zu achten, mit wem man sich gut versteht. So kann man leichter entscheiden, mit wem man sich die Suite teilen möchte. Da man häufig gemeinsam kocht, ist es außerdem von Vorteil, wenn man ähnliche Essgewohnheiten hat. Meine Zimmernachbarin und ich ernähren uns beide überwiegend vegetarisch, was das gemeinsame Kochen deutlich erleichtert.

Außenbereich
Das Sonesta verfügt außerdem über einen großen Außenbereich. Dieser ist mit einem Basketballplatz, einer Feuerstelle und einem Pool ausgestattet. Der Pool hat seit Anfang dieser Woche (zweite Woche im April) geöffnet. Bisher haben wir ihn noch nicht genutzt, aber wir freuen uns alle sehr darauf, bei den hohen Temperaturen endlich eine Möglichkeit zur Abkühlung zu haben.
An der Feuerstelle sitzen wir an vielen Abenden, und auch die Peer Buddies kommen öfter vorbei. Entweder verbringen wir gemeinsam eine entspannte Zeit oder wir spielen Spiele wie UNO, Werwolf oder Ähnliches. Die Feuerstelle ist auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, um zusammenzukommen und sich auszutauschen.

Frühstück
Jeden Morgen steht uns ein vielfältiges Frühstück zur Verfügung, bei dem jeder etwas findet, da von herzhaft bis süß alles dabei ist. Es gibt beispielsweise verschiedene Sorten Müsli, Früchte, Porridge, Eier, Bagels und Pancakes. Unter der Woche gibt es das Frühstück von 6:00 Uhr bis 9:00 Uhr und am Wochenende von 6:00 Uhr bis 10:00 Uhr, sodass man auch einmal etwas länger schlafen kann und trotzdem noch frühstücken kann.

Zusammenfassung
Das Sonesta ist für mich in kurzer Zeit zu einem Ort geworden, an dem ich mich wirklich zuhause fühle. Zwischen Uni, gemeinsamen Abenden und neuen Erfahrungen vergeht die Zeit wie im Flug – und ich bin gespannt, was die nächsten Wochen noch alles bereithalten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert für EIN ZUHAUSE FÜR 6 WOCHEN – SONESTA ES SUITES