Es geht los!

Heute fliegt unsere Logistik Gruppe nach Atlanta, um zweimonatige Praktika in Savannah und Kennesaw zu machen!Wir freuen uns auf spannende Berichte!

IMG_6989.JPG

Veröffentlicht unter Uncategorized

Time to say goodbye

10 Wochen sind so unglaublich schnell vergangen. Da hat man das Gefühl, man sei grade erst angekommen und schon geht es wieder zurück nach Hause.

Es war ein seltsames Gefühl, wieder zu packen und sich von allen zu verabschieden. Unseren letzten Abend haben Hannah, Bjarne, Martin und ich nochmal am Lake Acworth bei einem BBQ ausklingen lassen.

Danach ging es für uns spontan nochmal mit einem amerikanischen Freund nach Atlanta in eine Karaokebar. Der Abend war total gelungen und ein toller Abschluss.

Es war auch eine gute Ablenkung von dem Abschied von meinen Kollegen, welcher mir wahnsinnig schwer gefallen ist. Ich habe das gesamte Team sehr ins Herz geschlossen und ich bin sehr dankbar, was ich durch sie alles lernen und kennenlernen durfte. Sie haben viel zu dem gesamten Erlebnis beigetragen. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Night Owls für die tolle Zeit bedanken!

Am Samstag wurde es dann ernst. Nachmittags haben alle die nach München geflogen sind, sich am Flughafen getroffen und dann ging es auch schon los.

Nachdem unsere Familien und Freunde bereits auf uns gewartet haben, hieß es nun auch für uns time to say goodbye. Zum Glück sehen wir uns aber alle bald beim Nachtreffen wieder.

Die ersten Tage in Deutschland sind nun auch schon vergangen, aber so wirklich eingelebt habe ich mich noch nicht. Es ist noch sehr ungewohnt aber gleichzeitig schön, wieder zu Hause zu sein. Auch die Arbeit ging bei mir direkt wieder los und der erste Arbeitstag hat auch gleich mit einer Veranstaltung begonnen.

Ich glaube bis ich mich an alles gewöhnt habe, wird es noch etwas dauern.

Alles in allem möchte ich mich besonders bei der Joachim Herz Stiftung, trendhouse event marketing und dem Fifth Third Bank Stadium bedanken, dass sie diese unglaubliche und unvergessliche Erfahrung möglich gemacht haben! Und natürlich bei meinen Gastfamilien, dass sie mich aufgenommen haben. Ich habe nicht nur arbeitstechnisch sondern auch was meine Persönlichkeit betrifft wahnsinnig viel dazu gelernt und bin wirklich froh, Teil des Programms sein zu dürfen.

Ich denke ich spreche für alle Azubis wenn ich sage: DANKE an alle Beteiligten!

Liebe Grüße,

Alex

Veröffentlicht unter Uncategorized

Erfahrungen in der Zahnradfabrik in Gainesville – Einblicke in eine Amerikanische Firma

Mein 8-wöchiges Praktikum absolviere ich mit Petra bei der ZF in Gainesville, Georgia. Die ZF Group ist der weltweit zweitgrößte Automobilzulieferer und zählt zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerktechnik.

Durch meine aktuelle Ausbildung zur Mechatronikerin habe ich die Möglichkeit elektrische Erfahrungen zu sammeln, meine mechanischen Fertigkeiten auszubauen und meine Programmierkenntnisse in einer anderen Programmsprache anzuwenden. Eines meiner elektrischen Projekte war beispielsweise das Installieren zusätzlicher Leuchtmelder an einer Leak-Testing Station von Achsen. Die Tätigkeiten waren das Verdrahten eines zusätzlichen Power Supplys der Leuchtmelder, und die Zuleitung zu einem geschlossenen Stromkreis. Währenddessen hatte ich Unterstützung von Francisco, der mir erklärte wie ich Ausgänge richtig Belege und mit welchen Aderfarben ich die amerikanische Verdrahtungsnormen einhalte. Durch die Zusammenarbeit lernte ich neue Begriffe in der Elektrotechnik und effektiveres Arbeiten mit anderen Werkzeugen und Arbeitsmaterialien.

Aktuell arbeite ich an „flange oiler“. Dies ist eine Vorrichtung womit die Flansche geölt werden, bevor sie weiter verbaut werden. Zu Beginn haben Petra und ich uns mit Angaben vertraut gemacht und uns in unsere Aufgaben eingearbeitet (Bauteilinformationen zusammengetragen, sowie Kaufteile herausgesucht und für die Fertigungsteile Skizzen erstellt). Da ich den Aufgabenbereich des fräsens und Petra den Drehteilbereich übernommen hat, haben wir uns gegenseitig sehr gut ergänzt, wodurch sich große Fortschritte in kurzer Zeit zeigten. Durch dieses Projekt erlernte ich handwerkliche Fertigkeiten anhand verschiedener Fertigungsverfahren z.B. Trennen, Fügen und Umformen der Metallbearbeitung. Durch das Betreuen des gesamten Projekts von Arbeits- und Materialplanung bis hin zur Fertigung erlangte ich neue Erfahrungen von Organisation und Aufgabenplanung, selbständigem und unabhängigem Arbeiten bis hin zur endgültigen Fertigung.

Zuletzt möchte ich mich bei Petra für die gemeinsame Zeit bedanken. Ebenfalls geht ein großes Dankeschön an die Firma ZF, die Joachim-Herz-Stiftung und an alle die mich bis hier hin Unterstützt haben, ohne die mein 10-wöchiger Amerikaaufenthalt nicht möglich gewesen wäre.

Freitags: Hawaii-Shirt Tag

Ganz liebe Grüße aus Gainesville

Bianca

Veröffentlicht unter Uncategorized

Erster internationaler IT-Intern bei der Kennesaw State University

Mit meinem Praktikum bin ich der erste, internationale Praktikant in der IT bei der KSU. Laut meinen Ansprechpartnern haben sie in der IT noch keinen Exchange Student als Praktikant in der IT gehostet. Das Praktikum war somit sowohl für mich, als auch für die KSU eine neue Erfahrung.

Ich wurde bei der KSU jedoch sehr kollegial aufgenommen und sofort integriert. Zunächst hat mir mein Ansprechpartner eine Tour des Kennesaw Campus gegeben. Mein Ansprechpartner nahm mich an dem Tag noch mit zu einem örtlichen Restaurant, welches mir sehr gefiel.

Obwohl ich die meiste Zeit des ersten Monats im Technology Annex Gebäude untergebracht wurde, habe ich im Laufe meines Praktikums auch mit vielen verschiedenen TSS – Technical Support Specialists – zusammengearbeitet, welche überall auf dem Campus verteilt arbeiten. Die Campustour des Kennesaw Campus‘ hat sich deshalb als sehr nützlich herausgestellt. Die TSS sind Ansprechpartner für alle IT Probleme die vor Ort gelöst werden müssen und sind üblicherweise die „first responders“. Wird ein Ticket eröffnet, so leitet der Service Desk das Ticket an das entsprechende TSS Team weiter. Normalerweise gibt es pro Fakultät/ Gebäude einen TSS (Bsp. Social Science hat einen TSS). Bei größeren Gebäuden bzw. Fakultäten können jedoch auch mehrere TSS dediziert sein; Das Burrus Building hat zum Beispiel drei TSS und einen Student Assistant.

In dem ersten Monat habe ich ausschließlich mit den TSS und UITS (University Information Technology Service) zusammengearbeitet und dabei verschiedene On Site Probleme gelöst. Zum Beispiel in Klassenräumen ein nicht funktionierendes AV Cart – Audio Video Station zum Halten von Präsentationen, funktionstüchtig gemacht. 

Ein weiteres Beispiel ist das NCUR Event, eine Jährliche Forschungsveranstaltung, bei der Undergraduate Studenten ihre Forschungsergebnisse präsentieren. Für NCUR habe ich mehrere Notebooks und Tablets mit einem speziellen Image neu aufgesetzt, damit diese während des Events genutzt werden können. Außerdem wurde ich während des Events als first responder eingesetzt.

Ich hatte ebenfalls die Gelegenheit ein Spiel des Atlanta United 2 Fußballteams im KSU eigenen Stadion zu supporten. Dabei habe ich zusammen mit dem TSS einen Precheck durchgeführt, um sicherzugehen, dass alle Access-Points, Ticketscanner et cetera funktionstüchtig sind. Während des Spiels am Samstag mussten wir vor Ort erreichbar sein, um bei Ausfällen sofort reagieren zu können. Da jedoch keine technischen Probleme aufgetreten sind, konnten wir uns gemeinsam das Spiel ansehen.

An einem anderen Tag wurde ich an dem Marietta Campus herumgeführt. An dem Campus in Marietta sind fast alle technischen Studiengänge untergebracht. Ich hatte somit die Gelegenheit spezielles IT-Equipment und die technischen Forschungsprojekte der Studenten zu bestaunen.

Ab dem zweiten Monat wurde ich in dem Technology Outreach Team, welches Workshops, Dokumentationen und individuelle Trainings für Studenten, Professoren und administrative Mitarbeiter zu IT Produkten veranstaltet, untergebracht. Des Weiteren betreut diese Abteilung einige Softwarelösungen, die campusweit eingesetzt werden.

In dieser Abteilung hat man mir aufgetragen, aus einer Excel Tabelle, welche Informationen über eingesetzte Software und deren Lizenzen hält, eine Datenbank zu erstellen. Zusätzlich sollte ich mich Mit einer Software vertraut machen, die dafür verwendet wird Daten aus Datenbanken, Excell Tabellen etc. zu visualisieren. Des Weiteren sollte ich noch nach alternativen für eine campusweite Software suchen, die Studenten bei Klausuren beaufsichtigt und sie vom Schummeln abhält.

Ich habe mich während meiner Arbeitszeit jedoch auch viel mit meinen Arbeitskollegen Unterhalten. Am meisten habe ich mich daran erfreut, über kulturelle, soziale und andere Unterschiede zwischen den USA und Europa/ Deutschland auszutauschen.

Neben netten Unterhaltungen habe ich auch an anderen Events mit Arbeitskollegen teilgenommen. Ich habe an den sogenannten „Owllympics“, mit dem Team „Super Geeks“, teilgenommen. Owllympics ist ein Sportevent mit unterhaltsamen, kompetitiven spielen, bei dem verschiedene Teams, bestehend aus Mitarbeitern der KSU, gegeneinander antreten. Wir haben es zwar nicht in die Top drei geschafft, aber eine Menge Spaß gehabt.

Heute, an meinem vorletzten Tag, wurde ich gefragt, in welches Restaurant ich gehen möchte, da meine Kollegen mich zum Abschied zum Lunch eingeladen haben; Weil es mir so gut gefiel, habe ich mich für das selbe Restaurant entschieden, in das mein Ansprechpartner mich am ersten Tag meines Praktikums eingeladen hat.
Ich hatte eine Menge Spaß während meines Praktikums und habe einiges über die USA gelernt!

Abschließend danke ich der KSU dafür, dass sie mich als Praktikanten aufgenommen hat, obwohl es in der IT Bedenken bezüglich vertrauenswürdigen Daten gibt. Ich danke all meinen Kollegen, mit denen ich interagiert und zusammengearbeitet habe für die netten Gespräche und Eindrücke. Besondere Danksagungen gehen an meinen direkten Ansprechpartner an der KSU, Mansour, der für mich trotz des kurzen Zeitraumes alles in Bewegung gesetzt hat und somit das Praktikum an der KSU ermöglicht hat.

Zuletzt danke ich ganz besonders der gesamten Joachim Herz Stiftung dafür, dass sie diese besondere Erfahrung für mich möglich machte!

Veröffentlicht unter Uncategorized

10 Wochen voller Highlights!


Die Tage sind gezählt und schon in wenigen Tagen reisen wir Interns zurück nach Deutschland. Kaum zu glauben, dass die zehn Wochen schon vergangen sind.

Wenn ich auf die letzten zehn Wochen zurück blicke, sehe ich viele einzigartige Momente, von denen ich noch lange berichten kann. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese prägenden zehn Wochen hier in den USA verbringen und viele interessante Erfahrungen sammeln konnte.

Die ersten zwei Wochen habe ich in Savannah verbracht, einer unglaublich grüne und schönen Küstenstadt mit Geschichte.

Die größten Highlights waren die Reisen nach Florida, Nashville und New York.

Der Road Trip nach Florida, auf die Keys und nach Miami war sehr spontan und abenteuerlich. Miami Beach war traumhaft! Sehr lustig war die Fahrt mit dem Metromover in Miami, denn dabei fühlt man sich wie in einer Achterbahnfahrt durch die Hochhäuser.

Nashville, die Stadt der Country Musik, hat mir auch sehr gut gefallen. Dort haben wir die Music Hall of Fame besucht und Cowboy Boots gekauft.

New York habe ich bereits zum zweiten Mal besucht und finde diese Stadt immer noch faszinierend! Die Stadt verändert sich ständig und es ist jedes mal spannend herauszufinden, was Neues geschehen ist. Wir hatten sehr viel Spaß an diesem Wochenende und haben unvergessliche Momente geschaffen.

Atlanta selbst war auch ein Highlight. In der fünf Millionen Stadt gibt es so viel zu entdecken: den Botanischer Garten, den Zoo, die World of Coke, das Aquarium, den Ponce City Market, die Jackson Bridge, die Ebenezer Baptist Durch und ein Braves Game darf natürlich auch nicht fehlen!

Ein großes Dankeschön geht an die Joachim Herz Stiftung, die mir diese besondere Reise ermöglicht hat. Ich habe so viel interessantes lernen und erleben dürfen.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Georgia!

Stella

Veröffentlicht unter Uncategorized

Mein Internship bei Mercedes Benz – USA

Im Anschluss an den Aufenthalt am Columbus Technical College begann mein zwei monatiges Praktikum bei Mercedes-Benz in Atlanta.
Die Mercedes-Benz USA LLC  ist verantwortlich für den Vertrieb, das Marketing und den Kundenservice aller Mercedes-Benz Produkte in den USA. Der Headquarter wurde vor gut einem Jahr in Atlanta eröffnet und es arbeiten dort über 800 Mitarbeiter. Das komplett aus Glas gebaute Gebäude ist sehr beeindruckend und bestens ausgestattet.
Es ist eine große Cafeteria vorhanden, die an verschiedenen Kochstationen frisch zubereitetes Essen bietet und auch am Morgen werden dort abwechslungsreiche Frühstücksoptionen angeboten. Sein Essen genießen kann man entweder im Innenbereich oder auf einer der beiden Terrassen. Mein Favorit ist die Dachterrasse mit Lounge Möbeln, auf der man sich bei dem schönen Wetter in Atlanta sonnen kann. Zudem gibt es ein firmeneigenes Fitnessstudio, in dem man an verschiedenen Kursen, wie Yoga, Kickboxen etc., teilnehmen kann.
Allgemein wird den Mitarbeitern viel geboten. Neben täglich frischem Obst und Snacks gibt es auch kostenlosen Kaffee, Tee und Wasser. Eine größere Kaffeeauswahl bietet die Kaffeebar in der Mitte des Gebäudes mit eigenem Barista.

Mein Praktikum absolviere ich im Vans Brand Management  und unterstütze dort das Product Management – Team  für Sprinter und Metris (in Deutschland bekannt als Vito).
Es ist das erste Mal, dass ich für ein Automobilunternehmen arbeite und mich mit Themen wie Motoren, Radstand, zulässiges Gesamtgewicht, verschiedenen Codes, aus denen das Fahrzeug besteht, etc. auseinandersetze. Mittlerweile kenne ich viele der Codes sogar schon auswendig und weiß zum Beispiel, dass S02 der Code für den Fahrersitz ist und S04 für den Beifahrersitz steht. Gerade im Product Management ist ein fundiertes Verständnis für das Produkt enorm wichtig.
Da die Dauer meines Praktikums sehr kurz ist, versuche ich in der Zeit möglichst viel zu lernen und mitzubekommen und bin deswegen an verschiedenen laufenden Projekten beteiligt.
Aktuell wird die Einführung der neuen „Model Years“ für Metris und Sprinter vorbereitet. Ich helfe bei den Implementierungen der Produkt- und Preisaktualisierungen mit. Dazu gehört unter anderem das Anpassen verschiedener Unterlagen wie den Equipmentbücher, Verkaufsunterlagen, Trainingsdokumente etc.
Neben wiederkehrenden Aufgaben, wie Wettbewerbsvergleiche durchführen, insbesondere in Bezug auf Preisstrategien und verfügbare Ausstattungsmerkmale, Erstellen von Präsentationen oder vorbereiten und protokollieren von Meetings , bekam ich auch ein erstes eigenes Projekt. Das Erstellen eines Guides für Cab Chassis. Dieser soll dem Händler als Leitfaden dienen die richtigen Kundengruppen zu identifizieren und mit entsprechenden Argumenten vom Produkt überzeugen. Anhand einer Vorlage überlegte ich mir den Aufbau, den Inhalt und das grobe Design des Handbuchs.
Eine wichtige Aufgabe, die ich direkt zu Beginn meines Praktikums zugeteilt bekommen habe, ist das Durchführen verschiedener Ausstattungschecks, durch die ich nebenbei meine Excelkenntnisse vertieft und erweitert habe. Mit Hilfe dieser Checks sollen mögliche Fehler bei der Bestellung aufgedeckt und zukünftig vermieden werden.
Meine Kollegen haben mich von Anfang an mit eingebunden, mir Aufgaben zugeteilt und mich mit zu diversen Meetings genommen, sodass ich mich schnell eingearbeitet und einen umfangreichen Einblick in das Tagesgeschäft eines Automobilunternehmens erhalten habe. Durch die regelmäßigen Meetings mit Deutschland und Kanada habe ich auch einen Überblick über das Marktgeschehen dort erhalten.
In meiner letzten Woche bekomme ich noch die Möglichkeit, das Marketing-Team bei ihrer Arbeit zu begleiten. Sie werden mir ihre aktuellen Projekte vorstellen, worauf ich schon sehr gespannt bin.

Während meines Praktikums fanden verschiedene Events und Aktionen statt, wie zum Beispiel die National Volunteer Week. Auch MBUSA bot verschiedene gemeinnützige Aktionen an, an denen man sich freiwillig beteiligen konnte. Zusammen mit Schülern der Hollis innovation academy packte ich Taschen mit Snacks für die Organisation Second Helpings Atlanta.

Unter anderem wurden zwei Sportturniere im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta veranstaltet. Das Stadium war auch Ausstrahlungsort für den diesjährigen Super Bowl. Jede Abteilung durfte ihr Team sowohl beim Flag-Football als auch beim Soccer Turnier anfeuern. Nach dem Event gab es neben einer kleinen Siegesfeier mit Buffet auch eine exklusive Tour durch die Umkleidekabinen des Atlanta United FC.

Gefreut habe ich mich auch über den Besuch der KSU‘ler. Sie machten einen Company visit im Mercedes-Benz Headquarter. Ich durfte nicht nur bei den Vorbereitungen helfen, sondern sie auch am Tag selbst begleiten.
Extra für ihren Besuch wurden  einige PKW und Van Modelle vor dem Eingangsbereich positioniert, die sie auch von innen bestaunen konnten.
Damit unsere Vans im besten Licht dastehen, habe ich zusammen mit meinem Team am Tag zuvor einen Ausflug in die Waschanlage unternommen. Damit bot sich für mich die einmalige Gelegenheit, einen Metris Van zu fahren. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und man merkt dem Metris seine Größe beim Fahren nicht an.

Dass Mercedes-Benz ein deutsches Unternehmen ist, wird hier schnell deutlich. Man trifft immer wieder deutsche Kollegen auf dem Flur und auch von den aktuell 15 weiteren Interns kommen die Meisten aus Deutschland. Wir Interns verbringen nicht nur die Mittagspausen, sondern auch den Großteil unserer Freizeit zusammen.
Neben gemeinsamen Abendessen, Wanderungen, Scooter fahren durch Atlanta, Spaziergängen im Park, Nachmittagen am See, Grillen am Pool, Kinobesuchen und vielem mehr, besuchen wir auch verschiedene Events und Attraktionen, wie das Iman Park Festival, ein Basketballspiel der Hawks, ein Baseballspiel der Atlanta Braves, das World of Coca Cola Museum oder das Atlanta Aquarium.
Ein Wochenende ging es für einen Städtetrip nach Charleston.

Morgen beginnt nicht nur meine letzte Praktikumswoche, sondern auch meine letzte Woche in Atlanta. Ich schaue dem Ende meiner Zeit hier in den USA mit gemischten Gefühlen entgegen.
Auf der einen Seite freue ich mich unglaublich meine Familie und Freunde wieder in die Arme zu schließen, mich mit ihnen über die letzten Wochen auszutauschen und auf den ersten gemeinsamen Biergartenbesuch in diesem Jahr.
Auf der anderen Seite waren die letzten 10 Wochen für mich eine der schönsten Zeiten meines Lebens und ich kann gar nicht glauben, dass alles schon vorbei sein soll.
Ich habe in dieser Zeit so viel erlebt, so viele neue Eindrücke gesammelt, so viele neue Erfahrungen gemacht und unglaublich viele liebe Menschen kennengelernt.
Danke an alle, die meine Zeit in den USA zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Joachim Herz Stiftung für die Möglichkeit, diese Erinnerungen zu schaffen.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Atlanta,
Julia

Veröffentlicht unter Uncategorized

Mein USA Praktikum bei Johnson, Spellman & Associates

Ich befinde mich mittlerweile in der Endphase meines Praktikums. Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die Firma Johnson, Spellman & Associates gab mir einen direkten Einblick in den Amerikanischen Stil des HVAC (Heating, Ventilation and Air Conditioning)-Systems. Durch das Mitwirken an verschiedenen Projekten bekam ich einen sehr guten Vergleich zum europäischen Standard. Die Aufgaben innerhalb meines Praktikums beliefen sich auf die Planung und Erstellung technischer Zeichnungen mit dem CAD (computer-aided design) -Programm Revit. Es ist ein 3D Zeichnungsprogramm, welches hauptsächlich zum modellieren von Gebäuden benutzt wird. Der Vorteil von Revit ist im Vergleich zu anderen Zeichnungsprogrammen, dass eine Änderung automatisch im gesamten Projekt ausgeführt wird. Somit sind die Architekten, Statiker und Ingenieure kontinuierlich auf dem neuesten Stand.
Außerdem unterstütze ich die Ingenieure und die technischen Systemplaner in verschiedenen Tätigkeitsbereichen, wie z.B. der Planung eines erforderlichen Kühlungsystems für einen Serverraum oder eine effiziente Versorgung für den Atlanta Zoo. Außerdem begleitete ich die Ingenieure auf verschiedene Baustellen, zwecks der Baustellenüberwachung.

JSA – Team

Aufgrund meines Mitwirkens an vielen verschieden Projekten, konnte ich mir einen sehr positiven und guten Einblick in die amerikanischen Leistungsphasen verschaffen. Gemeinsam mit den Ingenieuren und Designern haben wir anhand von Meetings Ideen vorgestellt und diese anschließend miteinander besprochen. Die Kommunikation zwischen Bauherrn und Architekten ist nicht zu vernachlässigen. In der Planung,- sowie in der Ausführungsphase, gibt es stetig Veränderungen. Diese müssen dann anhand der Wünsche des Bauherrn angenommen und bearbeitet werden. Mit dem CAD- Programm Revit habe ich die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik in Bürogebäuden, Wohnbauten und auch Datazentralen in 3D Architekten-Modellen eingezeichnet. Meine Hauptaufgaben während meines Praktikums waren das Zeichnen und das Planen in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel in den Gewerken Lüftung, Sanitär und Heizung. Des weiteren bekam ich Input und Aufgaben für die Kühlungssysteme und der Brandschutztechnik. Dabei sind die Kalkulationen von Druckverlusten, Größen und Leistungen einzelner Komponenten sehr entscheidend. Das Ziel ist es nämlich ein nachhaltig, wirtschaftliches Gebäude zu konstruieren. Immer wieder tritt man auf neue Herausforderungen und Probleme, wie z.B Architekten, die mit Deckenflächen und Höhen von Zentralen meist sehr sparsam sind. Da die Architekten in den vereinigten Staaten noch weniger Platzbedarf für die Technik zur Verfügung stellen, verwenden die HVAC Konstruktöre kleinere Kanalgrößen mit sehr hohen Geschwindigkeiten.

3D CAD Software – Revit

Ich hatte auch die Gelegenheit mit Gabe mehrere Projekte zu Besichtigen.  Im Georgia Tech Hopkins z.B. haben wir eine Bestandsaufnahme von einer Heizungszentrale mit Hilfe eines 3D-Scangerätes gemacht. Das Gerät scannt den Raum, und jede noch so befindliche Technische Komponente. Die aufgenommenen Daten können dann ins Revitmodell konvertiert und anschließend weiter bearbeitet werden.

Im Georgia Tech Alumni-House kontrollierten wir die Montagearbeit. Diese gaben mir einen direkten Einblick der Konstruktion im amerikanischem Stil. Außerdem hatte ich die Gelegenheit bekommen, eine 4500m² große Datenzentrale zu besichtigen. Selbst beim Atlanta Zoo wird ein neues Grundstück gebaut, wo meine Firma für Sanitär und Brandschutz verantwortlich ist. Das Besondere an diesem Projekt ist die kontinuierliche warme Belüftung für die Tiere aus Afrika, die sich dort noch dieses Jahr austoben werden.

Wir kamen auch zum Gespräch mit dem Bauherrn, Architekten, Monteuren und Statikern um offene Probleme so direkt zu lösen. Nach den Rundgängen durch die Projekte haben wir die Zeichnungen mit der Konstruktion der Monteure verglichen. Unvermeidliche Änderungen müssen dann gegebenenfalls im Revit-Modell übernommen werden, solange diese laut dem Ingenieur einwandfrei verlaufen.

Die vielen inspirierenden Eindrücke und sehr schönen Erinnerungen werden mir mit Sicherheit lange im Gedächtnis bleiben. Besonders bedanken möchte ich mich bei Gabe, Mark und Thom, die mir das Praktikum zu etwas unvergesslichem gemacht haben. Danke für die schöne Zeit bei JSA und ein sehr großes Danke schön an die Joachim Herz Stiftung, die mir diese einzigartige Reise erst möglich gemacht hat.

Liebe Grüße aus Berkeley Lake

Ramin

Veröffentlicht unter Uncategorized