USA-Erfahrung, die bleibt – Mein Einblick bei Vanderlande und darüber hinaus

Im Rahmen meines Auslandsaufenthalts durch die Joachim Herz Stiftung habe ich aktuell die Möglichkeit, sechs Wochen am College der Kennesaw State University zu verbringen. Für mich als Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik bei der DB Energie in Leipzig/Halle ist das eine einmalige Chance, für die ich sehr dankbar bin.

Ein besonderes Highlight meines Aufenthalts war der Firmenbesuch bei Vanderlande in Atlanta, Georgia. Das Unternehmen ist weltweit tätig und spezialisiert sich unter anderem auf Fördertechnik. Besonders beeindruckt hat mich dabei, wie konsequent sich Vanderlande auf sein Fachgebiet fokussiert und dieses nahezu perfektioniert hat. Genau dieser Anspruch, Dinge wirklich gut zu machen, ist etwas, das ich für meinen eigenen Weg mitnehme.

Spannend war vor allem auch die internationale Zusammenarbeit. Durch die verschiedenen Standorte weltweit spielt das Thema Zeitzonen eine große Rolle im Arbeitsalltag. Die Teams arbeiten hier sehr strukturiert: Die Kommunikation beginnt oft mit Asien, da dort der Arbeitstag früher endet, anschließend folgt Europa. Diese durchdachte Herangehensweise sorgt für effiziente Abläufe und zeigt, wie wichtig Organisation in globalen Unternehmen ist.

Auch der Umgang mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen hat mich beeindruckt. Trotz möglicher Sprachbarrieren funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut. Das liegt vor allem an einer offenen Kommunikation und dem gegenseitigen Verständnis im Team.

Generell habe ich während meines Aufenthalts die amerikanische Arbeits- und Lebenskultur als sehr offen und freundlich erlebt. Menschen gehen aktiv aufeinander zu, Gespräche entstehen schnell und man fühlt sich direkt willkommen. Diese Offenheit hat es mir leicht gemacht, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und viele neue Eindrücke zu sammeln.

Ein Punkt, der mir persönlich besonders wichtig ist: Ich bin sehr dankbar, dass mir diese Erfahrung ermöglicht wurde. Ein großes Dankeschön geht an meine Berufsschule für die Unterstützung.

Besonders hervorheben möchte ich auch die Unterstützung bei der DB Energie: Mein AFK, Herr Uwe Hertz, sowie meine NGK, Frau Annekathrin Pantel, haben sich wirklich stark dafür eingesetzt, dass alles reibungslos funktioniert. Dieses Engagement weiß ich sehr zu schätzen und bin dafür sehr dankbar.

Ich kann jedem nur empfehlen, eine solche Erfahrung zu machen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ein Auslandsaufenthalt bedeutet nicht nur, fachlich dazuzulernen, sondern vor allem auch persönlich zu wachsen. Man sammelt neue Perspektiven, entwickelt sich weiter und lernt, sich auf neue Situationen einzustellen.

Was ich für mich besonders mitnehme: Es ist völlig in Ordnung, Fehler zu machen. Viel wichtiger ist, aus ihnen zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. Genau dieser Prozess ist es, der einen langfristig weiterbringt – sowohl im Beruf als auch im Leben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr glücklich und dankbar bin, diese Erfahrung machen zu dürfen. Diese sechs Wochen sind für mich mehr als nur ein Auslandsaufenthalt – sie sind eine Zeit, die mich nachhaltig prägen wird.

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Workshop-Wochenende im Joachim Herz Haus, Covington

Hi, ich bin Melissa, 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Industriekauffrau.

Nach unserer Ankunft in Atlanta und vielen Eindrücken haben wir unser erstes gemeinsames Wochenende im Joachim Herz Haus in Covington verbracht.

Tag 1. im Herz Haus: Ankunft

Freitag, 20.03.2026 Zu Beginn haben wir eine Tour und einen kurzen Vortrag zu dem Haus und dessen Gründer (Joachim Herz) bekommen. Im Anschluss daran gab es ein ausgewogenes, vegetarisches Essen im buffet style.

Nachdem wir uns gestärkt haben, hatten wir, bevor es mit unserem ersten Vortrag losging etwas Freizeit, um das Gelände zu erkunden oder um Spiele mit den anderen zu spielen – nach der kurzen Erholzeit durften wir unsere Gäste, Prof. Florian Pohl mit seinen Studenten begrüßen.

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Das Thema des Vortrags/Diskussion war „Sichtbarer Glaube: Religion, bürgerschaftliches Leben und Diversität in den USA & Deutschland. Begonnen haben wir mit einer kleinen Vorstellrunde und einem Schlagwort zu dem Thema Religion. Anschließend wurden wir in Gruppen aufgeteilt und haben zu den Unterschieden bezüglich Religion in den USA und Deutschland geredet, was sehr aufschlussreich war.

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Die Gruppe hatte viel Spaß bei der Teilnahme, führte Gespräche über die Bedeutung der Religion in den USA und genoss ein Abendessen mit reichhaltiger Auswahl, bevor sie bis zum späten Abend hin Zeit zum Unterhalten, Spielen oder für einen Spaziergang hatte. Um 9 Uhr ging es dann auch schon wieder zu unserem Hotel zurück, wo wir uns alle erholt und Kraft für den nächsten ereignisreichen Tag getankt haben.

Tag 2. im Herz Haus

Samstag, 21.03.2026 Nach unserem Frühstück im Hotel ging es mit dem Bus nicht zurück zum Herz Haus, sondern nach Covington Square, um eine Geschichts-Tour durch den Ort zu bekommen.

Zuvor hatten wir die Möglichkeit uns das „Museum“ und die dort ausgestellten Stücke von bekannten Serien, z.B. The Vampire Diaries anzusehen.

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Während der Tour wurde neben der Geschichte des Ortes ebenfalls „Shooting-Orte“ von The Vampire Diaries aufgezeigt. Einer dieser Orte ist der Glockenturm, der sich bei einem wunderschönen, kleinen Park befindet.

Als sich unsere Tour dem Ende nahte, gab es die Möglichkeit den Ort auf eigene Faust zu erkunden und sich eventuell bei dem tollen Wetter ein wohlverdientes Eis zu gönnen 😉

Anschließend ging es auch schon wieder zu dem Herz Haus zurück, wo wir mit einem warmen Mittagessen in Empfang genommen wurden – im Anschluss daran hatten wir Freizeit, in der wir gemeinsam Spiele gespielt haben.

Um 15:30 Uhr kam Prof. Kate Fortmueller von der Georgia State University, die uns einen informativen Vortrag zu dem Thema „The States of Hollywood“ geboten hat. Dabei ist sie auf die Bedeutung von Verhandlungen bei Verträgen und den Aufwand, der hinter der Erstellung eines Films steckt eingegangen.

Den Rest vom Abend haben wir mit Essen und gemütlichem Beisammensein verbracht. Zum Ausklang gab es dann noch ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Peer-Buddies.

Zum Abschluss kann man, dass das Wochenende sehr interessant war und uns allen viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dass wir während unseres Aufenthalts noch mehr spannende Aktivitäten unternehmen.

Aber dazu werden meine Kolleg*innen noch mehr erzählen, deshalb…„stay tuned“

Have a nice day – Melissa



Danke für das Testen von Gutenberg!

👋

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