Summer Language Program & Unsere zweite Woche in Toronto

Durch das Summer Language Program, einer der Kurse die man wählen konnte, konnten wir unser Englisch um einiges verbessern. Dadurch fiel es uns etwas leichter bei den Unternehmungen in Gespräche mit anderen internationalen Studenten zu kommen und Freundschaften zu schließen. Schwerpunkte des Kurses waren vor allem die Festigung der Grammatik, Aussprache und das Erweitern des Vokabulars. Dazu gehörte das Wiederholen von Zeitformen, Kennenlernspiele, kreatives Schreiben, das Zusammenfassen von Artikeln und Diskussionsführung. Unser Kurs wurde in zwei Level unterteilt, sodass wir je nach unseren bestehenden Englischkenntnissen entsprechend gefördert wurden.

Wir konnten zudem Workshops wählen, in denen das Sprechen vor einer größeren Gruppe trainiert wurde. Außerdem konnten wir in anderen Workshops chinesische Kalligraphie kennenlernen oder auch Improvisationsübungen ausprobieren.

Der Samstag begann schon früh morgens mit einer einstündigen Busfahrt Richtung Canada’s Wonderland, dem größten Freizeitpark in ganz Kanada. Als wir ankamen, war der erste Eindruck überwältigend und alle waren heiß darauf, die ersten Fahrgeschäfte zu testen. Wir erlebten viele schöne Momente als Gruppe und konnten den Tag insbesondere durch das super Wetter in vollen Zügen genießen.

Zum Abschluss des Tages gingen einige von uns noch zum Lake Ontario, um sich von dem sehr heißen Tag einmal richtig abzukühlen.

Für den darauf folgenden Tag war schon die nächste spannende Aktivität geplant, denn es ging für alle zum River Tubing. Dabei sind wir mit kleinen Schlauchbooten und Paddeln über einen Fluss gefahren, zugleich sahen wir beim Paddeln Schildkröten.  

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Learning in English

Der größte Teil der Global Summer Humber School sind die Kurse.

Diese finden vormittags meist von 8.30 bis 11.30 Uhr, zwischen Frühstück und Mittagessen statt.

Wir konnten uns – passend zu unseren Ausbildungsberufen – für unterschiedliche Kurse eintragen.

Drei davon sind der Social Media, Optimizing High Perfomance Building Design und Transformational Leadership & Advocacy Kurs. Keine Angst, wir erklären gleich um was es genauer geht 😉

Im Transformational Leadership & Advocacy – Kurs geht es unter anderem um Führungsqualitäten und die Prinzipien hinter dem „transformational Leadership“ Konzept. Aber im Großen und Ganzen, spricht man hier über das „Wie und Warum“ hinter Führungspositionen.

Dabei sind nicht nur klassische Strukturen wie die der Arbeitswelt gemeint, viele Beispiele beziehen sich auch gut auf den Alltag. Die Arbeitsweise sieht vor, dass die Schüler das Material zum aktuellen Thema eigenständig lesen und im Unterricht wird dann mit den Konzepten gearbeitet. Viel Zeit wird außerdem mit Diskutieren verbracht. Dabei erhält man oft neue Einblicke in Themen, welche einen tagtäglich begleiten. Die Strukturen und Prinzipien hinter führenden Rollen zu verstehen, hat definitiv viele Vorteile.

Einmal in der Woche machen wir mit dem ganzen Kurs einen Ausflug zu einer Einrichtung, in der verschiedene im Kurs besprochene Konzepte zu sehen und erleben sind. Dabei hat man auch die Möglichkeit Fragen an die Mitarbeitenden zu stellen, welche gerne beantwortet werden.

Im Social Media-Kurs wird uns beigebracht, wie man eine erfolgreiche Social Media-Kampagne entwickelt und plant. Außerdem werden uns Marketinggrundlagen nähergebracht. Das Besondere an unserem Kurs ist, dass wir parallel für ein Unternehmen eine Kampagne entwickeln und diese dann am Ende des Kurses dem Unternehmen vorstellen. Hier können wir unser Gelerntes in der Praxis anwenden.

Neben diesen Kursen gibt es auch einen technischen Kurs. Der Optimizing High Perfomance Building Design – Kurs. In diesem wird uns das Prinzip des Passivhauses nähergebracht.

Bei dem Prinzip geht es darum ein Haus zu designen, welches dicht genug ist und deshalb kaum Wärme verliert um Heizkosten und damit auch die aufzuwendenden Heizkraft zu reduzieren. Dadurch können wir in Zukunft uns, unseren Geldbeutel und vor allem unsere Umwelt schützen.

Wir sprechen in dem Zusammenhang über die sogenannten Wärmebrücken – die „Löcher“ unserer Häuser -, den Fenster-,Wand-, Decken- und Dachaufbau des Hauses und die Heiz- und Lüftungssysteme. Im interaktiven Unterricht haben wir auch Passivhäuser in er Nähe von Toronto angeschaut, unsere eigenen Hausmodelle bauen dürfen und in einem abschließenden Projekt sollen wir ein zu unseren Arbeitsaufträgen passendes Haus designen und dieses vorstellen. Zudem durften wir den North Campus des Humber College kennenlernen, auf dem ebenfalls ein Passivgebäude zu finden ist. Uns wurde zudem das Energiesparkonzept des Campus vorgestellt. Der Unterricht besteht aus vielen Gruppenarbeiten, in denen wir internationale Schüler uns austauschen und diskutieren können. Eine wirklich hilfreiche, fassettenreiche und vor allem interessante Konstellation aus Spaß und Lernen.

Ich denke wir können hier alle viel dazulernen, egal ob Marketing, Führungsposition oder Passivhäuser. Die interkulturellen Gruppen geben uns viel Austauschpotential.

Passivhaustour in Hamilton
am North Campus
Passivhauskonzept
Lüftungsanlage auf dem Dach
Modellbau Passivhaus
Examenvorbereitung
PV-Anlage auf dem North Campus
Infotafel über Passivhäuser am North Campus
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