Praktikum bei ZwickRoell

Unglaublich, aber wahr. Wir sind schon seit 8 Wochen in der USA und konnten schon viele interessante Erfahrungen sammeln! So weiß ich jetzt unter anderem, wie die Festigkeit von Blaubeeren, die Stabilität von verschiedenen Metallen oder die Bruchfestigkeit von Glas getestet wird.

Die Firma, bei der ich bereits seit 6 Wochen mein Praktikums absolvieren darf, heißt ZwickRoell und hat eine Niederlassung in Kennesaw. Sie wurde ursprünglich 1854 gegründet und ihr heutiger Stammsitz befindet sich in Ulm; es gibt über 1600 Mitarbeitern weltweit und davon circa 30 in Kennesaw. Die Produkte des Unternehmens, das als Marktführer für statische Materialprüfmaschinen gilt, werden heute in über 20 Branchen zur Qualitätssicherung eingesetzt.

An den ersten beiden Tagen in der Firma habe ich alle Mitarbeiter, die im Haus direkt arbeiten, kennenglernt und habe auch ein paar von ihnen jeweils für ein bis zwei Stunden über die Schulter geschaut. So konnte ich Einblicke in ihre Arbeit gewinnen und auch Arbeitsabläufe innerhalb der Abteilungen besser nachvollziehen. Hauptsächlich werde ich im Servicebereich eingesetzt und helfe nebenbei bei verschiedenen Projekten oder kleineren Aufgaben in diesem Bereich mit. So helfe ich auch bei der Gestaltung für den Jahreskalender 2020 oder bei dem Zuordnen von Daten aus dem Accounting Bereich mit.

Am Tag 3 habe ich mein eigenes Projekt bekommen, das sich derzeit in der Endphase befindet. Meine Aufgabe bestand darin alle 3000 Materialprüfmaschinen innerhalb der USA, Kanada, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico auf die 16 Field Service Engineers (FSEs) zu verteilen, die sich überall in der USA und Kanada befinden, sodass ihre Effizienz für die Firma gesteigert wird. Ein netter Nebeneffekt von dem Projekt ist, dass ich jetzt die meisten Staaten und Regionen innerhalb der Länder sowie darin liegender Städte kenne. Außerdem konnte ich meine Excelkenntnisse weiter ausbauen.

Mein Supervisor Chip Hayward hat mich am Mittwoch der ersten Woche gleich eingewiesen und ab da habe ich Standorte der Maschinen auf verschiedene Arten bestimmt, wie zum Beispiel über die drei – und fünfstellige Postleitzahl, die Stadt oder die genaue Adresse. Nebenbei habe ich auch die im System hinterlegten Skillset-Listen an die FSEs verschickt, um bestimmen zu können, in wie weit die Daten noch stimmen und wer in einem bestimmen Bereich weiteres Training haben möchte.

Nachdem dieser erste Teil des Projekts abgeschlossen war, ging es nach knapp 2 Wochen zum zweiten Teil über. Dieser bestand darin, die Maschinen über die Excel 3D Karte zu lokalisieren und sie je nach erforderlichem Skillset farblich zu markieren. Das war gar nicht so einfach, da ich relativ schnell festgestellt habe, dass eine Postleitzahl nur bedingt individuell ist – so findet man manche Standorte anstatt in Puerto Rico plötzlich in Malaysia wieder. Zusätzlich bestehen Kanadas Postleitzahlen zu großen Teilen aus Buchstaben, die die Excel Karte nur bedingt anerkennt. Außerdem findet man zu solch spezifischen Problemen bei 3D Excel Karten bei Google nicht sonderlich viel, also war dieses Projekt tatsächlich mein allererstes, bei dem ich exceltechnisch komplett auf mich selbst gestellt war.

Der dritte und letzte Teil des Projekts bestand darin die Maschinen anhand der erforderlichen Skillsets den FSEs zuzuordnen in Abhängigkeit von deren Wohnorten.

Hier sieht man die einzelnen Maschinen nach Postleitzahl (USA, Puerto Rico, Dominikanische Republik) oder Stadt (Kanada), die Farbe steht je nach Karte für einen bestimmten FSE:

Momentan bin ich mich noch dabei, über die einzelnen Punkte zu gehen, bei denen ersichtlich ist, dass ein FSE zum Betreuen einer Maschine im Bereich eines anderen FSEs einspringt. So überprüfe ich, ob der FSE, der eigentlich vom Bereich her für die Maschinen verantwortlich wäre, nicht doch ebenfalls für diese Art von Maschine ausgebildet ist. Kommt dies in einem Bereich mehrfach vor, halte ich das ebenfalls fest, damit mein Supervisor eine Übersicht bekommt, welcher FSE welches Training benötigt.

Wenn alles gut geht, ist das Projekt am Ende dieser Woche abgeschlossen, und ich habe schon gehört, dass ab nächster Woche bereits ein weiteres Projekt in einer anderen Abteilung auf mich wartet. Ich bin schon gespannt, was es sein wird.

Allgemein möchte ich mich vor allem bei meinem Supervisor Chip, aber auch bei allen anderen Kollegen bedanken, die mich wirklich wundervoll aufgenommen haben und mir bei allen Fragen oder Problemen jeder Zeit weiterhelfen. Danke für die großartige Zeit!

Liebe Grüße aus Kennesaw,

Hannah

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Time to say Goodbye… and THANK YOU!

Es ist schon wieder über eine Woche her, dass wir KSU’ler zurück in Deutschland sind und doch möchten wir noch einmal einen kurzen Beitrag schreiben…

Von Anfang an wurden wir mit offenen und warmherzigen Armen willkommen geheißen. Diese Wärme, die von den Amerikanern uns gegenüber ausgestrahlt wurde, ist über die ganzen sechs Wochen nie erloschen. Die Gastfreundlichkeit und die Herzlichkeit waren überwältigend. Jeder Azubi hat Freundschaften geschlossen, die hoffentlich die Zeit überdauern werden und vielleicht sogar zu einem Wiedersehen in Deutschland oder den USA führen.

Wir alle sind dankbar für die Planung unseres Aufenthalts. Von Vorbereitungstreffen über Hinflug und Abreise, unsere Zeit war sehr gut von der Joachim Herz Stiftung strukturiert. Die Firmenbesuche und Ausflüge wurden von Sabine mit Sorgfalt ausgewählt und organisiert. Aber auch die Studenten haben viele Aktionen und sogar einen Trip nach Savannah für uns vorbereitet.

Vielen Dank dafür!!

Farewell Dinner in unserer letzten Woche
Zu sehen sind Stipendiaten, amerikanische Studenten, Sabine und Iris
– all diese Personen haben an unserem Aufenthalt mitgewirkt –

Ihr alle gemeinsam habt uns somit eine unvergessliche Zeit in unserem Leben geschenkt, an die wir uns sicher alle noch lange zurück erinnern werden.

Abschließend möchten wir noch einmal DANKE für die Möglichkeit an diesem Programm teilzunehmen! Es war eine wundervolle Zeit!

Ein besonderes DANKESCHÖN gilt:

  • den amerikanischen Studenten, die so viel Zeit mit uns verbracht haben, uns Amerika gezeigt haben und letztendlich zu Freunden wurden!
  • Dr. Sabine Smith, die vor Ort fast alles für uns organisiert hat, Tag und Nacht erreichbar war und wie eine Ersatzmama für uns geworden ist!!!
  • den Firmen, die sich die Zeit genommen haben uns herumzuführen und einen Einblick in das amerikanische Berufsleben gegeben haben
  • unseren Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen, die uns unterstützt und freigestellt haben und die Möglichkeit gegeben haben mit diesem Programm einen Einblick in die amerikanische Kultur zu erhalten
  • VOR ALLEM der Joachim Herz Stiftung! Nur durch euch haben wir die Chance erhalten diese fantastische Reise anzutreten. Danke für die super Organisation und die tolle Unterstützung vor Ort und in Deutschland!

Liebe Grüße und auf ein Wiedersehen!

eure KSU’ler

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Eindrucksvolle Praktikumswochen bei IMS Gear


Mein 8-wöchiges Praktikum darf ich bei IMS Gear in Gainesville machen. Die Firma mit Hauptsitz in Deutschland ist auf der ganzen Welt vertreten. Weitere Standorte sind in China, Südkorea, Mexiko und USA. Hier werden viele Komponenten für die Automobilindustrie, wie zum Beispiel die elektrische Handbremse und Baugruppen der Lenkung hergestellt. Im gesamten Werk befinden sich jede Menge Roboter, wodurch viele Arbeitsschritte automatisiert sind und die Mitarbeiter die Maschinen nur mit dem Rohmaterial beladen müssen und am Ende die fertig montierte Baugruppe herausnehmen.

An meinem ersten Tag bekam ich eine Firmenrundführung, eine Sicherheitsunterweisung und durfte an einem Lernprogramm verschiedene Kurse zum Thema Arbeitssicherheit bearbeiten. Nachdem ich fotografiert wurde, habe ich auch einen Batch bekommen, mit welchem ich nun die Firma betreten kann. Am zweiten Tag ging es für mich dann in meine Abteilung, wo mich mein Supervisor Florian allen vorgestellt hat. Hier lernte ich alle meine Arbeitskollegen kennen, mit welchen ich die nächsten Wochen zusammenarbeiten werde. Es ist sehr interessant, da wir sowohl deutsche als auch amerikanische Ingenieure haben, zu sehen wie sie sich gegenseitig unterstützen und ihr Wissen teilen. Auch mich haben sie sehr herzlich aufgenommen und mir die ersten Projekte zugeteilt.

Meine ersten Aufgaben waren Instandhaltungsmaßnahmen, ich durfte zusammen mit einer amerikanischen Auszubildenden einen Robotermotor wechseln und anschließend verschiedene Anfahrtspunkte neu festlegen. Zusammen haben wir auch noch ein Förderband ausgetauscht.

Mein erstes großes Projekt ließ nicht lange auf sich warten, bereits am dritten Tag durfte ich damit beginnen eine komplette Montagelinie zu demontieren und einzulagern. Das dauerte eine Woche bis ich alle Sensorstecker getrennt, alle Pneumatik Zylinder demontiert, die Stationen abgebaut und den Sicherheitskäfig zurückgebaut hatte.

In den folgenden Tagen und Wochen bekam ich regelmäßig neue Aufgaben zugeteilt, mal durfte ich im Schaltschrank eine weitere Kontrolleinheit verdrahten oder Schütze und Motorschutzschalter austauschen. Ich bekam auch immer wieder Teile, welche ich gemeinsam mit dem amerikanischen Ingenieur Brandon in ein 3D-Modell am PC verwandelte, um daraus eine technische Zeichnung zu erstellen. Ich montiere auch Baugruppen für neue Maschinen und darf verschiedene Teile an der Dreh- oder Fräsmaschine bearbeiten, wie zum Beispiel eine Antriebsrolle eines Förderbandes.  

Mein aktueller Auftrag ist es eine Displayhalterung aus Aluminium herzustellen und anschließend im Schaltschrank die nötigen Ein- und Ausgänge der SPS-Steuerung mit dem Zusatzmodul zu verdrahten. Als ich die technische Zeichnung in der Hand hielt, überlegte ich mir zunächst die Reihenfolge meiner Arbeitsschritte. Als erstes sägte ich mein Material auf die gegebenen Maße an der Bandsäge zu. Dort fertigte ich auch die Schräge. Als nächstes ging es an die Fräsmaschine, wo ich den Absatz herstellte. Zuletzt bohrte ich die Löcher an der Bohrmaschine und schnitt die Gewinde, mit welchen das Display angeschraubt wird. In den nächsten Tagen werde ich dann den Schaltschrank vorbereiten, auch dort Löcher für die Halterung und die Kabel bohren und die Verdrahtung fertigstellen.

Ich freue mich auf meine noch verbleibenden 3 Wochen bei IMS Gear. Ich bin gespannt, was ich alles noch lernen werde und welche Projekte noch so auf mich warten.

Ich möchte mich sehr herzlich bei meinem Supervisor Florian Süß, meinen Kollegen Brandon, Jörg, Andreas, Randy, Matthew und allen mit denen ich zusammenarbeiten oder meine Pausen verbringen durfte, bedanken für die schöne Zeit.

Schöne Grüße von IMS Gear aus Gainesville

Tobias

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Mein Praktikum bei Kühne + Nagel

Anders als in Deutschland, arbeite ich hier in Amerika für Kühne + Nagel. Der Standort in Atlanta umfasst viele verschiedene Abteilung vom Im- und Export für See- und Luftfracht und den Landverkehr über Vertrieb bis zu den Customs Broker, die für die zolltechnischen Aufgaben zuständig sind.

The office building of Kühne + Nagel Atlanta

In Deutschland hatte ich bei meiner Firma bereits die Möglichkeit die Luftfracht, den Landverkehr und unsere Messeabteilung kennen zu lernen. Durch Kühne + Nagel habe konnte ich jetzt auch die Seefracht kennen lernen.
Ich arbeite im Export und betreue zusammen mit drei weiteren Kolleginnen einen Großkunden. Zu meinen Aufgaben gehört die Dokumentation und sogar die Erstellung von AES. AES ist vergleichbar mit der deutschen MRN und ist die Zollanmeldung der Ware. Um AES erstellen zu dürfen, hab ich ein Online-Seminar bereitgestellt bekommen. Zollanmeldungen übernehme ich für alle Sendungen von unserem Kunden nach Mexiko. Wann immer mir unser Kunde seine Dokumente für eine Mexiko Sendung schickt übertrage ich die angegeben Daten zunächst in unser Internes Verarbeitungsprogramm. Wichtig hierbei ist der Abholort, der Ort der Herstellung, der Empfänger sowie die Art und Anzahl der Ware. Sobald ich die Sendung in unserem Programm erfasst habe kann ich die Daten an unser Zollprogramm übertragen. Dort überprüfe ich alles auf Richtigkeit und gebe noch weitere Deteils wie den Warenwert an. Wichtig für Zollanmeldungen in den USA ist, anzugeben wo der finale Bestimmungsort der Ware ist und ob der Versender sowie der Empfänger Verwandt sind. Wie ich bereits auf dem College in Savannah gelernt habe, ist der Bestimmungsort deshalb wichtig, damit keine aus den USA stammende Ware in Länder eingeführt wird mit denen kein Handelsabkommen besteht bzw. die auf der Roten Liste stehen. Die Angabe ob die Parteien mit einander Verwandt sind ist deshalb relevant, damit die Regierung Bevorzugung erkennen und gegebenenfalls unterbinden kann.
Die Dokumentation der Sendungen ist im Vegleich umfangreicher. Hierfür übernehme ich die Sendungen von einer Kollegin, nachdem diese bereits das Schiff gebucht und auch sonst alles Wichtige erledigt hat. Ich warte dann darauf, dass uns die Reederei den BL Entwurf schickt. Das BL ist das Beförderungspapier in der Seefracht. Sobald wir den Entwurf haben überprüfe ich alle Angaben und ob eventuelle Sonderwünsche des Kunden berücksichtigt wurden. Falls das nicht der Fall ist, wende ich mich an die Reederei und lasse das BL abändern. Für einige Destinationen möchte der Kunde, dass wir ihm den BL Entwurf per E-Mail zur Überprüfung zuschicken. Wenn der Entwurf geprüft und bestätigt wurde, warte ich erneut bis wir das Original BL oder die Rechnung von der Reederei erhalten. Abhängig von der Reederei bekommen wir das Original BL erst wenn wir die Rechnung bezahlt haben und von anderen bekommen wir es direkt zugeschickt. Erhalten wir die Rechnung zahle ich diese und sobald das Original BL vorliegt, bereite ich das „Finale Dokumentenpacket“ vor. Dazu gehören das BL, die Handelsrechnung, die Packliste und gegebenenfalls weitere vom Kunden übermittelte Dokumente. Auf Wunsch des Kunden und gegen einen Aufpreis schreibe ich auch ein „Certificate of Origin“ oder versichere die Ware bei der Versicherung des Kunden. Das „Certificate of Origin“ ist ein Ursprungszeugnis und kann mit Zollerlässen und anderen Bevorzugungen während der Einfuhr in ein anderes Land zusammenhängen. Zum Schluss buche ich den Transport der Papiere per FedEx.

Neben meiner Arbeit bietet Kühne + Nagel Verschiedenes zum Wohlbefinden der Arbeitnehmer an. Unter dem Motto „Care“ möchte die Firma unter anderem das Arbeitsklima verbessern, da die Meinung besteht, je besser das Wohlbefinden der Mitarbeiter um so besser der Umgang mit den Kunden. Aus diesem Grund gab es zum Besipiel an einem Freitag verschiedene Foodtrucks an denen wir uns kostenfrei Essen holen konnten. Ebenfalls treffen wir uns einmal die Woche in kleinen Teams und Reden unter anderem über den Umgang mit Kunden oder auch darüber wie wir uns in Situationen, in denen wir vielleicht selber der Kunde waren gefühlt haben.

Die Flaggen stehen für jede Nationalität die im Atlanta Office vertreten ist

Durch mein Praktium bei Kühne + Nagel hatte ich die Chance alle Verkehrsträger kennen zu lernen und kann nun mit Bestimmtheit sagen, in welchem Bereich ich nach der Ausbidung gern arbeiten möchte. Sobald ich meine Wahl angesprochen habe wurde sogleich darauf reagiert, indem ich meine letzte Woche hier in Atlanta in meiner Wunschabteilung verbringen darf. Darauf freue ich mich am Meisten.

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New York City

Ich bin nun seit 6 Wochen in Amerika und habe schon viele beeindruckende Orte besucht. Mein persönlich größtes Highlight war ein Kurztrip nach New York City mit Petra und Tobias. Die auch „Big Apple“ genannte Stadt besteht aus 5 Boroughs und liegt an der Ostküste der Vereinigten Staaten.

Aussicht vom Empire State Building

Das Empire State Building war unsere erste große Haltestation, welches mit einer strukturellen Höhe von 381 Metern bis 1972 das höchste Gebäude der Welt war. Nach einem kurzen Stopp an dem bekannten Flatiron Buildinig an der Kreuzung des Broadways und der 5th Avenue, ging es weiter zu einem Museum. The Metropolitan Museum of Art war unsere letzte Sehenswürdigkeit am ersten Tag in New York City. Es ist das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten und besitzt eine der bedeutendsten kunsthistorischen Sammlungen der Welt.

Am zweiten Tag starteten wir bei regnerischem Wetter mit dem American Museum of Natural History. Es ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Die Museumssammlung enthält über 33 Millionen Exemplare von Pflanzen, Tieren, Fossilien, Mineralien, Gesteinen, Meteoriten, menschlichen Überresten und menschlichen Kulturartefakten. Unser Weg führte uns zu einem sehr berührenden Ort, das 9/11 Memorial & Museum. Dies ist ein Mahnmal, das an die rund 3000 Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 und des Bombenanschlages von 1993 auf das World Trade Center erinnert. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen World Trade Centers im Süden Manhattans, das nach den Anschlägen als Ground Zero bekannt wurde. Unsere letzte Station an diesem Tag war der Times Square. Dieser ist Weltweit bekannt für seine zahlreichen Leuchtreklamen und befindet sich an der Kreuzung des Broadways und 7th Avenue.

Am dritten Tag führte unser Weg zum „Top of the Rock-Observation deck“, wovon wir eine gigantische Sicht über ganz Manhattan und den berühmten Central Park hatten. Sehr aufregend war die Circle Line Sightseeing Cruise. Eine längere Bootsrundfahrt, in der wir die Satue of Liberty, die Brooklyn Bridge und viele weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten von dem Wasser aus betrachten konnten.

Ein letzter Höhepunkt war der Besuch im Madame Tussaud´s, einem Wachsfigurenkabinett. Ausgestellt werden lebensnah nachempfundene Wachsfiguren von historischen Gestalten und Personen der aktuellen Zeitgeschichte  (Sportlern, Schauspielern, Musikern, usw.).

Ein unbeschreiblicher Reisetrip ging zu Ende und ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei Petra und Tobias für eine unvergessliche Zeit bedanken.

Sonnenuntergang am Flughafen in New York

Liebe Grüße

Bianca

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Mein Praktikum bei Public School

Bereits seit einem Monat mache ich mein Praktikum bei der Agentur Public School in Atlanta. Ich wurde hier sehr herzlich aufgenommen und von Anfang an in den Agenturalltag eingebunden. Ich durfte an teaminternen Meetings und Präsentationen teilnehmen und erhielt so einen Überblick über die Projekte, an denen die Kollegen gerade arbeiten. 

Ich wurde gleich in meiner ersten Woche von einer Kollegin gezeichnet und nach einem kurzen Interview offiziell auf der Instagramseite der Agentur vorgestellt. 

Mir wurde ein eigenes kleines Projekt zugeteilt: die Feiertage auf Social Media. Für die Instagramseite der Agentur sollte ich für gewisse “Feiertage” Content erstellen. Dies waren aber nicht die regulären Feiertage wie Ostern oder Weihnachten, sondern Tage wie der “National wine Day” oder “National eat outside Day”. Ich überlegte mir also Konzepte, mit denen man diese Feiertage lustig oder originell in Szene setzen könnte und stellte diese Ideen dem Design-Team vor.  Nachdem ich ihr Feedback erhalten und umgesetzt hatte, ging es ans umsetzen – so wurden uns zB zur Feier des “National Fries day” 8 Kisten voll Pommes zugeliefert. Ich fotografierte meine vorgestellten Ideen und kümmerte mich auch um die anschliessende Retusche. Diese Bilder wurden nun in den Postingplan der Agentur aufgenommen und werden zu den jeweiligen Feiertagen online gestellt. 

Darüber hinaus assistiere ich meinen Kollegen bei Public School wo ich kann. Ich erledige Recherchearbeiten oder kümmere mich um das Reinlayout von Präsentationen.
Ich durfte auch für den Social Media Plan eines Kunden u.a. dieses Gif erstellen.  

Ich möchte mich ganz herzlich bei Lindsay und dem restlichen Public School Team bedanken, dass sie mich hier in Atlanta willkommen heissen. Auch einen grossen Dank an die Joachim Herz Stiftung und last but not least an Zeichen & Wunder, dass sie mir diesen Austausch überhaupt erst ermöglicht haben! 

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Internship Printpack

Am 01. April. 2019 begann mein 8 Wochen langes Praktikum bei der Firma Printpack. Seitdem durfte ich sehr viele unglaublich nette Menschen kennenlernen, habe tolle Erfahrungen gemacht und viel gelernt und freue mich schon auf die noch verbleibenden 3 Wochen.

Printpack Logo

Die Printpack Inc. ist eine Firma, welche in der Verpackungsindustrie tätig ist und Folien für beispielsweise Chipstüten oder Tüten von Hundefutter bedruckt, zuschneidet und vertreibt. Da mir das am Anfang auch nicht 100 prozentig bewusst war, was ganz genau Printpack macht, war es überaus hilfreich, dass ich gleich in den ersten Tagen eine Führung durch die Fertigungshallen bekommen habe.

Zuerst habe ich von der HR- Abteilung, meine Schlüsselkarte bekommen, mit welcher ich einstempeln kann und Zutritt zum Gebäude bekam. Außerdem erhielt ich einen Spind sowie Printpack Tshirts sowie eine Kappe.

Im „Workshop“…

Besonders interessant finde ich erstens die Abwechslung des Arbeitsalltags, da ich meistens mit einen oder zwei Kollegen an einem Projekt arbeite, was im Durchschnitt ein bis drei Tage dauert. Zum Beispiel haben wir eine Presse zum Verschweißen von Tüten gebaut, oder einen Tisch, mit welchen man mit Licht durch die Arbeitsfläche, Fehldrucke auf der Folie erkennen kann.

Zweitens handelt es sich weniger um eine Produktion und Fertigung sondern eher um eine Instandhaltungs- und Wartungstätigkeit. Jeder muss eigentlich ein „Allrounder“ sein und irgendwie alles von allem können.

Meine Kollegen bei Printpack

Alle sind sehr hilfsbereit und geduldig mir Dinge zu erklären, ihre Expertise zu teilen auch gerne mal einen Witz machen. 😊 Besonders spannend, aber auch extrem erschreckend finde ich die Alterung und das Fehlen der Fachkräfte.

Ich finde dieses Problem hat Deutschland schon, allerdings empfinde ich die Ausmaße durch das Fehlen eines Ausbildungsprogramms in der USA noch viel größer. Vieler meiner Kollegen im Workshop werden voraussichtlich in den nächsten 10 Jahren in Rente gehen, ohne Hoffnung auf Junge, an die das Wissen weitergegeben werden kann. Das heißt, dass ca. 500 Jahre, alleine in dieser Werkstatt, an Erfahrung einfach verloren gehen.

Eindrucksvoll finde ich, dass man die USA nicht nur aus einer „Touristen- Perspektive“ kennenlernt, sondern wirklich Einblick in das Denken, Arbeiten und Leben der dort lebenden Menschen bekommt.

Ich lerne hier in der USA auch ein mir bis dato fremdes Normen System kennen, im Gegensatz zum mir bekannten metrischen System. Außerdem verbesserte sich mein „technical english“ ziemlich, sodass ich mich jetzt auch über Werkzeuge, Maschinen und Prozesse flüssig in Englisch unterhalten kann.

Ein großes Dankeschön an Mike Webb, meinen Supervisor und an all die netten Kollegen, die ich durch dieses Praktikum kennenlernen durfte! Ein besonderer Dank auch an Todd, der mich jeden Tag mit zur Arbeit nimmt! 🙂

Liebe Grüße aus Douglasville,

Martin 🙂

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