Nach unserer Landung in Kanada wurden wir, Jessi und Lea, ebenso von unserer Gastfamilie abgeholt. Voller Aufregung liefen wir den Gang hin zum Empfangsbereich unwissend was uns nun erwarten wird. Was wir sahen war nun unsere Gastmutter mit zwei unglaublich süßen Flaggen, mit der Aufschrift „Welcome to Canada Lea / Welcome to Canada Jessi“. Das war so herzlich, sodass wir uns direkt willkommen gefühlt haben.
Als wir nun unsere ganzen großen und schweren Koffer im Auto unseres Gastvaters verstaut hatten ging es Richtung Heimweg. Dort angekommen bekamen wir eine Haustour und spielten anschließen ein kurzes Spiel, denn ich (Lea) wohne mit Jessi zusammen in einer Familie und wir sollten uns nun erspielen wer welches Zimmer haben darf, da eines größer war wie das andere. Anschließend gab es Pizza und eine kleine Geburtstagsfeier für Jessi, denn sie wurde passend zur Ankunft 19 Jahre alt. Wir sangen ein Ständchen aßen einen Geburtstagskuchen und ließen den Abend ausklingen bis wir schließlich Tod müde ins Bett gefallen sind.

Die Nacht war nun für die meistens von uns schnell vorbei, denn wir alle hatten ein wenig Jetlag. So chatteten wir schon früh morgens um 5 Uhr über unsere ersten Erfahrung. Ich fand es so interessant von den anderen zu hören wie deren Gastfamilie ist, denn in Kanada und ebenso die Familien an sich sind sehr unterschiedlich.
Unseren ersten richtigen Tag in Kanada starteten wir nun mit einem ersten Kanadischen Frühstück und packten anschließend unsere Koffer aus. Am Nachmittag ging es dann nun los, und unsere Gastfamilie fuhr mit uns nun die wichtigsten Busstationen und kommenden Strecken ab. Ebenso zeigte unsere Gastmutter uns unsere Uni und andere wichtige Orte, sodass wir diese schon einmal gesehen haben. Generell lässt sich sagen, dass unsere Gastfamilie und generell die Kanadier sehr zuvorkommend und Gastfreundlich sind. Wir fühlen uns hier sehr wohl und genießen schon jetzt die Zeit hier in vollen Zügen.

Schon in den ersten Tagen sammelt wir unsere ersten Party Erfahrungen. Beispielsweise gingen wir zusammen zu einem Kandadischen Oktoberfest mit Blasmusik und Drindl und erkundeten am folgenden Tag die Partymeile hier in Halifax. Wir waren eine Gruppe von 15 Leuten, bestehend aus uns Austauschschülern, unsere neu kennengelernte Studentin unserer Uni mit Ihrer Freundin und ebenso dem Gastbruder von Niccel.

Wir verstehen uns schon jetzt nach 3 Tagen so gut, als ob wir uns schon ewig lange kennen. Ich bin gespannt auf die kommende Zeit.

