Meine Praktikumszeit – gleiches Unternehmen – anderes Land

Nun ist bereits die längste Zeit meines Praktikums vorbei und die Abreise rückt immer näher. Ich habe das Glück, mein Praktikum bei der Firma Expeditors International zu absolvieren, da ich bei dieser ebenfalls meine Ausbildung mache – nur in Hamburg. Das Unternehmen wurde 1979 in Seattle gegründet und ist weltweit tätig.
Ich habe seitdem so viele Erfahrungen sammeln können, sei es privat, als auch beruflich. Meine Firma nimmt sich viel Zeit, mir zu zeigen, wie Logistik in Amerika funktioniert und gehandhabt wird. So habe ich beispielsweise ein eigenes Projekt erhalten und durfte allgemein viel eigenständig bearbeiten.

Mein Ausblick aus dem Büro

In den ersten Wochen war ich hauptsächlich in der Zollabteilung und habe dort viel ausgeholfen, weil ich gerade mitten in der Peak Season da war und somit ziemlich viel zu tun war. Also habe ich täglich Zollanträge selber eingereicht und wichtige Zolldokumente gescannt und angefragt.

In den nächsten beiden Wochen war ich im Air und Ocean Import und durfte sogar als Urlaubsvertretung einspringen und einige Aufgaben selber bearbeiten. Dazu gehörte die Übergabe an Zollagenten, das Loggen von Akten und das Schreiben von Lieferscheinen. Die nächsten Wochen werde ich noch meine letzte Abteilung kennen lernen, worauf ich schon sehr gespannt bin. Ich bin sehr froh, dass ich auch hier die Möglichkeit habe, in verschiedene Abteilungen reinzuschnuppern.

Viele aus meinem Unternehmen haben noch nie etwas von unserem Ausbildungssystem gehört und waren sehr interessiert daran. Die Menschen hier sind alle viel aufgeschlossener als in Deutschland. So bin ich oft mit meinen Arbeitskollegen zu Mittag gegangen und habe interessante Gespräche geführt. Auch in Teamevents wurde ich einbezogen und war beispielsweise bei einem Escape-Room-Event dabei.

An Halloween hat sich das gesamte Team in der Firma verkleidet und es fand ein Kostüm-Wettbewerb statt. Es war ziemlich interessant, Halloween hier zu verbringen und deren Traditionen kennen zulernen.

Marco, Ich, Samantha, KC, Cobey, Stephanie, Nicollette, Calley

In der Woche vom 07.10 – 11.10., war die ganze Azubi-Gruppe auf der Georgia-Tech-University. Auch dieses war sehr informativ und lehrreich. Unser Lehrer G’Sean hat den Unterricht sehr interessant gestaltet. Am letzten Tag haben wir dann alle den Kurs mit unseren Zertifikaten verlassen können. Dies hat noch einmal mehr unser theoretisches Wissen erweitert, bevor wir anschließend wieder in den Firmen arbeiteten.

In meiner Freizeit unternehme ich Einiges hier in der Gegend. Beispielsweise habe ich mir das Piraten Fest auf Tybee-Island oder den Fort Pulaski National Park angesehen. Sonst erlebe ich viele typische amerikanische Tätigkeiten, wie z.B. Football Spiele. Besonders freue ich mich auf den noch anstehenden Ausflug nach Orlando in die Universal Studios und das Disneyland.

Ich bin sehr glücklich und dankbar darüber, dass ich diese Erfahrung erleben darf und werde diese Zeit nie vergessen. Vielen Dank an die Joachim Herz Stiftung, die dieses überhaupt möglich gemacht hat!

Ich freue mich auf die letzten drei Wochen hier in Savannah und bin gespannt, was ich noch alles erleben darf.

Viele Grüße aus dem sonnigen Savannah,

Julia

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Die Zeit rennt… Leider!

Nach fünf erfolgreichen Wochen in Amerika gibt es fuer mich persönlich nichts worüber ich mich beschweren könnte.
Ich geniesse jeden Tag und versuche möglichst viel mitzunehmen und zu lernen; sei es im Betrieb oder in meiner Freizeit.

Ich kann von Glück sprechen bei Hapag-Lloyd USA arbeiten zu dürfen, da man sich hier ausgesprochen gut um mich und meinen Fortschritt kuemmert.
Nach einem sehr herzlichen Empfang startete ich im Sales Steering Team und wurde schnell in den Arbeitsalltag integriert.

Nach der Bearbeitung von mehreren Online Kursen, die mir einen guten Überblick über das Unternehmen und die Schifffahrt verschafften, darf ich nun Forecasts von Großkunden empfangen und bearbeiten, überpruefen anhand der Software, ob genügend Platz auf den Schiffen vorhanden ist, Kundengespräche führen und an wichtigen Meetings teilnehmen.

Ich bin rund um die Uhr beschäftigt, jedoch nicht überfordert. Ich habe wirklich viel Spass bei der Arbeit und mit den netten Kollegen von Hapag-Lloyd.

Stuart Sandlin, Vize Präsident Hapag-Lloyd USA LCC. und ich

Auch mit meiner Gastfamilie bin ich sehr zufrieden. Trotz der zwei kleinen Kinder, die sie haben, wird sich gut um mich gekümmert. Sogar ein Auto stellen sie mir zur freien Verfuegung, was mehr als nützlich ist, da es kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Abends besuche ich meistens das Fitnessstudio der Kennesaw State University, in der ich schon einige Kontakte knüpfen konnte.
Ausflüge und andere Freizeitaktivitaeten, wie zum Beispiel Topgolf unternehme ich mit anderen internationalen Austauschschülern und gebürtigen Amerikanern, die ich hier mit der Zeit kennengelernt habe.

Die Zeit in Savannah hat mir auch gut gefallen. Der Kurs am Georgia Institute of Technology ueber Supply Chain Management war informativ und das gewonnene Wissen lässt sich auch fuer meine zukünftige Karriere anwenden. Die Hafenstadt Savannah bietet viele Sight-Seeing Moeglichkeiten und die Hafentour gab mir einen guten Überblick ueber das dort vorhandene Hafensystem und wie es sich mit Hamburg vergleichen lässt.
Ich bin sehr gespannt auf die nächsten weiteren Wochen!


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