5+4+3 = Erfolgreicher Teamleader

Nun haben wir bereits die dritte Woche unserer spannenden virtuellen Reise erreicht.   Dieses mal drehte sich alles um das Thema Vorbilder und Führung.                                    Wie jede Woche hielten wir wieder eine kleine Rücksprache über die neuen Erkenntnisse der vergangenen Woche, um diese weiter zu festigen. Dann ging es auch schon los. Weißt du eigentlich, wer dein Vorbild ist? Diese Frage ist gar nicht so einfach, nicht wahr? Zum Einstieg stellte jeder seine Vorbilder vor und anschließend besprachen wir diese dann in kleinere Gruppen. Dabei kam bei vielen die Erkenntnis, dass ein Vorbild nicht immer eine berühmte Persönlichkeit sein muss, es kann auch einfach die Familie sein. 

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Wir haben diese Woche auch einen ganz neuen Einblick in eine super Power erhalten, die in jeden von uns schlummert. Diese kann man mit einem kleinen Test auch näher spezifizieren. Es handelt sich um die  5  Sprachen der Liebe.

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Mehr Informationen zu diesem Thema findest du hier. Den versprochenen Test, um die verschiedenen Ausprägungen deiner 5 Liebessprachen herauszufinden, findest du hier.
Diese 5 Sprachen der Liebe finden sowohl im privaten sowie beruflichen Umfeld Anwendung. Können aber auch im Marketing genutzt werden (5 Liebessprachen des Marketings).                                                                                                                                 

Weiter ging es mit einem Thema, welches mindestens genau so spannend ist.                       Es handelt sich um eine weitere Super Power, und zwar                                                            um die der  4  Gruppen von Führungsstilen.

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Ein Team funktioniert am besten, wenn jeder Führungsstil vertreten ist.
Du möchtest bestimmt gern wissen, welcher der 4 Gruppen du zuzuordnen bist, nicht wahr? Hier gibt es einen weiteren kleinen Test für dich, bei dem du herausfinden kannst, welcher Führungsstil am ehesten zu deiner Persönlichkeit passt.

StuartIm Anschluss erklärte uns Stuart Sandlin was es heißt, ein guter Teamleader zu sein. Als Vize Präsident von Hapag-Lloyd USA ist er für sehr viele Mitarbeiter zuständig. Als er eine Zeit lang in Hamburg arbeitete, merkte er, dass man seinen Führungsstil zum Beispiel an sein jeweiliges Team anpassen muss. Er bot den dortigen Mitarbeitern als deren Chef schon am ersten Tag das „Du“ an und stieß damit auf Unverständnis.  Ihm fiel auf, wie sehr sich die amerikanische Arbeitswelt von der deutschen unterscheidet. 

Stuart bleibt allen Mitarbeitern als strahlendes Vorbild in Erinnerung. Ein ehemaliger Praktikant, der Dank des AZUSA Programms bei Hapag Lloyd arbeiten durfte, bestätigte uns das. 

Seine unglaublich motivierte und damit auch motivierende Ausstrahlung beruht vielleicht auch auf seinen zwei sehr positiven Grundsätzen:

  1. Sag so oft es geht „ JA “ , denn das ist viel motivierender als ein „ NEIN “    
  2. Ersetze das Wort „ ABER “ mit dem Wort „ UND “ , so klingen schlechte Nachrichten viel positiver

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Stuarts Model des 3 beinigen Hockers “ verdeutlicht, was man als Teamleader im Auge behalten sollte. Motivation, die richtige Richtung, das notwendige Wissen und Können machen ein Team unschlagbar.

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Insgesamt ist es im Unternehmen auch wichtig, auf Offenheit, Vertrauen und gründliches, exzellentes Arbeiten zu achten. Seine Mitarbeiter zu fordern aber auch zu fördern ist für Stuart selbstverständlich. 

Mit seinen vielen Überlegungen und Modellen rund um Führungsqualitäten kann er mittlerweile sogar ein Buch füllen, auf dessen Veröffentlichung wir schon alle gespannt sind!  

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Unsere virtuelle Reise nimmt Fahrt auf

Am Freitag den 26.03.2021 hatten wir unser zweites offizielles virtuelles Training. Zum Einstieg „Eisbreaker“ sollten wir ein persönliches Lied rein schicken, welches unsere momentane Stimmung gut widerspiegelt. Danach haben wir uns das Lied „Georgia on my Mind“ angehört und über die Geschichte des Liedes unterhalten und wie es zu der Hymne in Georgia geworden ist.

Anschließend gingen wir den heutigen Tagesablauf durch, welche mit Rückblick (Perspektivwechsel und Treffen mit den Peer Buddys) auf die letzte Woche startete.

Zu Beginn des Themas „Kulturen haben Unterschiedliche Wertorientierungen“ erzählte uns Dr. Smith über 2 Mass Shootings in Atlanta und Boulder, welche in den letzten zwei Wochen stattfanden. Wir haben festgestellt, dass unterschiedliche Länder mit unterschiedlichem Problem zu kämpfen haben. In 3-er Gruppen haben wir über dieses Thema diskutiert und sind auf folgende Probleme gekommen:

Rassismus, Diskriminierung, Korruption, Drogenpolitik, Meinungsfreiheit, Kriminalität, Berufswahl und Armut gekommen.

Jede Gruppe sollte hierfür Lösungsansätze finden und im Forum besprechen. Nach der Gruppendiskussion erfuhren wir über Nationale Wertorientierungen und Unterschiede zwischen den USA und Deutschland. Beispiele hierfür sind z.B. bei Krankenversicherung, Ausbildung und Arbeitslosigkeit.

Wir haben die verschiedenen Unterschiede von Machtdistanz, Individualismus und Kollektivismus gelernt anhand der Taxonomie von Herrn Geert Hoofstedes. Nach einer fünfminütigen Pause haben wir auch mit unserem neuen Thema angefangen.

Diese waren die inner amerikanischen Unterschiede. Zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung in den USA, in den Bereich Hunger, Ausbildung, Krankenversicherung, Kriminalität, Vermögen und Ersparnisse. Ein Beispiel hierfür ist das die weiße Bevölkerung im Durchschnitt ca $30.000 mehr Ersparnisse hat als die schwarze Bevölkerung. Schockierend für alle Teilnehmer war sicherlich die hohe Differenz und die Spaltung der schwarzen und weißen Bevölkerung.

Nach dieser Thematik ging es weiter zum fünften Programmpunkt, bei dem wir verschiedene Fallbeispiele durchgegangen sind. Eines dieser Punkte ging um einen Mord von einem weißen Wachmann an einen 17-jährigen schwarzen Jungen, der für diese Tat nicht verurteilt wurde. Weiter ging es mit dem Hashtag blacklivesmatter, welches vor allem durch den Mord an George Floyd populär wurde. Hierbei ist uns das Zitat von Lloyd Pierce: “I was born a black man, and I know one day will die a black man, but I don’t want to die because I’m a black man”, sehr in Erinnerungen geblieben.

In unserem letzten Programmpunkt mit Dr. Smith, ging es darum wie man mit Kontroversen umgeht.  Erst erfuhren wir über Collin Kaepernick und seinem Kniefall während der Amerikanischen Nationalhymne, daraufhin erklärte uns Dr. Smith zusätzlich, dass 4 Cheerleader der KSU ebenfalls einen Kniefall während der Nationalhymne bei einem Football Spiel gemacht haben, was auf die Polizei Gewalt gegenüber Schwarze aufmerksam machen sollte. Dieser Kniefall sorgte in Georgia für großen Wirbel, sodass der Sheriff, ein Abgeordneter und der Präsident Uni sich beschwerten, und diese nicht mehr während der Nationalhyme auf das Spielfeld durften. Es ging so weit, dass dieser Fall vor Gericht gekommen ist und eine der Cheerleaders sogar eine Zivilklage gewonnen hatte. Aber leider hatte Colllin Keapernick nie wieder einen Vertrag bei einem NFL Team erhalten.

Abschließend erfuhren wir etwas über den Mord an Rayshard Brooks, der von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Auch in diesem Fall wurde der Täter auf Kaution freigelassen und studiert weiterhin Strafjustiz an der KSU.

Nach einer 30-minütigen Pause traten die Peer Buddys auch in den Zoom call ein. Die erste Aufgabe war zu besprechen, was man für eine gute Arbeitsatmosphäre und ein vertrauenswürdiges Arbeitsverhältnis braucht. Diese wurde in kleinen Gruppen diskutiert und anschließend in der ganzen Gruppe besprochen. 

Vanya Allen

Daraufhin trat unsere Gastreferentin Vanya Allen in unseren Call ein. Sie ist Sängerin, Schauspielerin und Linguisten. Es war ein sehr energievoller, offener und informativer Vortrag, bei welchem die Themen Rassimus, Sprache von Afro Amerikanern und die inner amerikanischen Unterschiede im Vordergrund standen.

Insgesamt war es ein lehrreicher und informativer Nachmittag, bei dem wir auch viele Unterschiede zwischen Kulturen kennengelernt haben. Wir freuen uns auf unser nächstes virtuelles Meeting am kommenden Mittwoch, da Freitag ein gesetzlicher Feiertag ist.

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