Wir begannen unsere Reise auf dem kleinsten Flughafen, den wir je gesehen haben, La Guardia in New York. Was einen großen Vorteil mit sich brachte, denn das Boarding und die Sicherheitskontrollen verliefen unglaublich schnell. Unser Ziel war Atlanta, wir alle, die Autoren dieses Blogs (Edi und Pia), sowie Vanessa und Vivi, sahen unserer Ankunft mit großer Vorfreude entgegen.
Verrückte Autos, schöne Architektur, viel Grün, leckeres Essen und viel Kreativität – das ist es, was uns in den nächsten vier Tagen erwarten wird.
Gleich nachdem wir gelandet waren und unsere Unterkunft bezogen hatten, empfing uns Iris, eine der Programmleiterinnen der Joachim Herz Stiftung, bei sich zu Hause zum gemeinsamen Pizzaessen. Auf der Dachterrasse hatten wir einige wirklich interessante Gespräche und einen tollen Blick über die Skyline. Wir hatten eine wirklich großartige Zeit an unserem ersten Abend mit einer sehr gastfreundlichen Gastgeberin.

Nach einer sehr erholsamen Nacht in unserem Airbnb waren wir bereit für einen neuen Tag. Wir beschlossen, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Atlanta zu besuchen, den Botanischen Garten. Lassen wir die Fotos für sich selbst sprechen (zu erwähnen: es war ein warmer und sonniger Tag mit 23°C, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, wie glücklich und entspannt wir waren).



Am Abend besuchten wir einen Spraypaint-Workshop im Studio W.I.P (Work in Progress). Das Studio lag ziemlich weit vom Stadtzentrum entfernt, so dass wir die Gelegenheit hatten, auf dem Weg dorthin einige ruhige Wohngegenden zu erkunden. Der Workshop selbst hat uns viel Spaß gemacht, auch wenn sich nicht jede in unserer Gruppe zuvor als kreativ bezeichnet hätte. Keine von uns hatte vorher Erfahrung mit Sprühfarbe, aber wir alle teilten die Liebe zu schönen Wandmalereien, Straßenkunst und Graffiti.
Der Workshop begann mit einer kurzen Einführung durch zwei Mitarbeiter, die verschiedene Techniken und die grundlegende Verwendung von Sprühdosen erklärten. Von da an war unsere Fantasie gefragt. Seht euch an, was uns eingefallen ist:



Nach dem Workshop waren wir WIRKLICH hungrig und beschlossen, im Boxcar Restaurant etwas zu essen und zu trinken. Wir sind uns alle einig, dass es eine 10/10 ist und wir es sehr empfehlen würden. Die Pommes waren unglaublich knusprig, die Würzung war köstlich und sie wurden aus ganzen Kartoffeln gemacht! Lecker! Die Burger und Salate, die wir bestellt haben, waren mit das Beste, was wir je gegessen haben. Bonus, die köstliche Limonade wird kostenlos nachgefüllt. Oh, und es gibt deutsches Bier (das natürlich keiner der Einheimischen aussprechen kann).
An unserem dritten Tag erkundeten wir eine weitere Sehenswürdigkeit für die Atlanta bekannt ist: das Coca-Cola-Museum. Es war ein einmaliges Erlebnis. Wir hatten die Möglichkeit, an der Verkostungsstation verschiedene Limonaden aus der ganzen Welt zu probieren. Einige von ihnen hatten einen überraschend anderen Geschmack als das, was wir gewohnt waren, einige waren gut, andere nicht so gut ;). Außerdem gab es ein 3D-Kino, in dem wir uns einen Kurzfilm über die Geheimformel von Coca-Cola ansehen konnten (Spoiler-Alarm: es sind wir, die Kunden). Souvenir-Shopping? So gut wie erledigt!

Nach dem Museum verbrachten wir einige Zeit und – wer hätte das gedacht verbrauchen so manches Geld- auf dem Ponce City Market, der eine riesige Restaurantauswahl und jede Menge Boutiquen, Händler und Künstlerläden umfasst. Es gab so viel zu entdecken, und das Essen war wieder einmal absolut köstlich. Souvenir-Shopping? Abgehakt! Am Abend schlenderten wir auf dem Heimweg durch einen wunderschönen Park. Die Bewohner:innen Atlanta’s wissen wirklich, wie man sich entspannt.
Es war schön, sich von all der Hektik in DER STADT (die niemals schläft), unserem geliebten Big Apple, zu erholen. Atlanta, Pfirsichstadt, wir werden dich vermissen!
