Mein Name ist Loris Kormann, ich bin 21 Jahre alt und komme aus der Nähe von München. Derzeit lerne ich den Beruf des Mechatronikers. In Deutschland arbeite ich bei Eurofins, einen Anbieter von DNA-Sequenzierungsdiensten, Genotypisierungsdiensten, DNA-Syntheseprodukten und Bioinformatikdiensten für Pharma-, Diagnostik-, Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Biotechnologie- und Forschungsmärkte. Dort Warten und Reparieren meine Kollegen und ich den gesamten Maschinenpark.
Ich bin nun bereits seit vier Wochen hier und habe mich langsam richtig eingelebt. Ich glaube, es steht mir noch eine richtig gute Zeit bevor. Meine Arbeit findet bei ZF in Gainesville statt. ZF ist ein Autozulieferer, der in Deutschland gegründet wurde, aber der Standort wird unter amerikanischer Führung betrieben.
Die Stadt Gainesville liegt etwa 40 Meilen von Atlanta entfernt, was meine Gruppe, bestehend aus vier Personen bei ZF, etwas von den anderen abgrenzt. Doch das ist kein Problem, wir haben hier mehr als genug zu erkunden und ein schönes kleines Häuschen zu viert. Dort kümmern wir uns selber ums Einkaufen, Waschen etc. was auch sehr hilfreich ist für das zukünftige Leben. Das Leben wird uns dabei dank unseres netten Vorgesetzten, der uns ein Auto geliehen hat, deutlich vereinfacht. Wir können dieses komplett benutzen auch um einfach die anderen aus dem Programm zu besuchen.
Wir haben dieses Glück diese Woche mehrmals genutzt. Nach der Arbeit sind wir einmal zum Basketballspiel der Atlanta Hawks gefahren, um uns mit einigen aus dem Programm zu treffen, und dann auch zum ersten Trainingsspiel der Footballmannschaft von Georgia State. Aber am meisten benutzen wir das Auto um in die Arbeit zu fahren.
Die Arbeit macht wirklich Spaß und man lernt dabei viel, was optimal ist. Mein Vorgesetzter bindet mich super ein und auch die Kollegen haben uns sehr nett aufgenommen. Am Freitag gab es morgens typisch amerikanische Biscuits die ein Kollege mitgebracht hat und jeden Freitagmittag gehen wir zusammen essen, was sehr hilfreich ist, um die Kollegen kennenzulernen.
In der Arbeit standen diese Woche einige Projekte an. Wir mussten zwei Sensoren in die Maschine einpflegen, um die richtige Schrittfolge zu gewährleisten, und es sind neue Ersatzteile angekommen, die eingebaut und richtig eingestellt werden mussten. Es gibt jede Woche immer neue Projekte und auch viel, was ich selbst machen kann und darf. Falls einmal etwas weniger los ist, haben wir einige Aufgabenstellungen erhalten, die wir bearbeiten können, zum Beispiel SPS-Programme im TIA-Portal schreiben.

Das Praktikum gefällt mir sehr, da ich hier genau die richtigen Inhalte für meine Ausbildung lerne, nur aus einem anderen Blickwinkel und mit anderen Methoden, Präferenzen und Herangehensweisen.
Das Programm bringt mich aber nicht nur beruflich weiter, sondern auch menschlich. Ich lerne, in ungewohnten Situationen vernünftig und ruhig zu handeln. Das bringt mich zu unserem Wochenendtrip der Woche. Wir sind nach Charleston am Atlantik in South Carolina gefahren. Dort gab es leider ein Problem mit unserer Hotelbuchung, doch wir haben einfach das Beste aus der Situation gemacht und Lösungen gefunden. Dann war das Wochenende noch richtig schön und wir haben das schöne Meer gesehen und die hübsche Stadt genossen.




