
Unsere erste Woche als Interkulturelle Studenten ist vorbei und das Wochenende rief nach uns. Am Samstag hatten wir einen freien Tag, den wir in kleinen Gruppen verbracht haben. Von Spaziergängen, über Shopping, bis hin zu Kino besuchen, war alles dabei.
Samstag
Aysha-Maite:
Gemeinsam mit meiner Gruppe aus 4 Personen habe ich ein Kino in der Nähe besucht, wo wir uns die Minions anschauten. Im Kino selbst gab es dann einen Bereich mit verschiedenen Spiel- und Greifautomaten, an denen wir gemeinsam unsere Wartezeit überbrückt haben. Ein Besuch in einem kanadischen Kino ist auf jeden Fall empfehlenswert, da es nochmal ein etwas anderes Erlebnis als bei uns in Deutschland ist.

Sebastian:
Am Samstag war erst einmal ausschlafen angesagt.
Um 10 Uhr machten wir uns zu 7 auf den Weg zu der Insel Toronto Island. Bei der Fähre angekommen, stoßen wir auf eine sehr lange Schlange mit einer Wartezeit von bis zu 3 Stunden. Da wir jedoch die Insel noch vor unserem Mittag erreichen wollten, entschieden wir uns ein Wassertaxi, die etwas teurere Variante, zu nehmen.
Wir erkundeten und genossen den Tag auf der Insel. Zu Mittag gab es dann Sandwiches von einem kleinen lokalen Stand mit schönem Ambiente.
Den Abend ließen wir dann gemeinsam mit einem kühlen Getränk am See mit Blick auf die Skyline von Toronto ausklingen


Grand River Rafting
Am Sonntag war dann Teamwork angesagt. Gemeinsam mit den Humber Summer School Studenten ging es dann auf den Grand River zum River Rafting und Tubing.
Aysha-Maite:
Ich habe mich für das Rafting entschieden und befand mich so mit 9 anderen zusammen auf einem Schlauchboot. Gemeinsam mussten wir 5 km paddeln. Natürlich im Team, denn allein kommt man hier nicht weiter. Zu Beginn gab es Probleme mit der Koordination, doch mit der Zeit haben wir auch dieses Hindernis überwunden und konnte mit ganzer Kraft die anderen Teams einholen und Wasserschlachten machen.


Sebastian:
Ich entschied mich für das Tubing. Mir wurde also das Paddel in die Hand gedrückt und dann ging es auch schon los.
Der größte Unterschied zum Rafting ist, dass ich allein Paddeln musste. Letztendlich war die Strömung stark genug, sodass ich fast gar nicht paddeln musste und mich den Fluss hinuntertreiben lassen und mit den anderen beim Tubing quatschen konnte.
Nach einer kurzen Mittagspause, zum Essen und Trinken, fuhren wir gemeinsam zu einem Pool in der Nähe und konnten uns dort auf der Wiese am Rand ausruhen oder im Pool mit dem Ball spielen. Gegen Nachmittag ging es dann zurück zur Residenz, wo wir den Tag allein oder in Gruppen ausklingen lassen konnten.

Montags ist in einer Bar in der Nähe ein Karaoke Abend, dort versammeln sich dann die Summer School Studenten und übernehmen die Bar zusammen mit einigen Stammgästen der Bar um gemeinsam zu Singen und zu Tanzen.
Das Alter spielt hierbei keine Rolle! Von jung bis alt treten alle mit ihren Lieblingsliedern auf.
Royal Ontario Museum
Ein Besuch in das Royal Ontario Museum darf hierbei nicht fehlen. An diesem Tag war der Eintritt ins ROM ab 16:30 Uhr Gratis. Was eine lange Warteschlange mit sich zog.
Es ist ein sehr spannendes Museum. Von Dinos und Mineralien/Steinen bis hin zum alten Ägypten war für jeden etwas dabei. Die Zeit verging wie im Flug.




Den Abend ließen wir in Toronto auf amerikanische Art und Weise ausklingen, mit Fastfood.
Besuch bei den Blue Jays
Gestern Abend durften wir alle zusammen das Baseballspiel der Blue Jays gegen die Tampa Bay Rays im Stadium anschauen. Zu beginn gab es Anreise Schwierigkeiten, die jedoch professionell von unserer Mentorin bewältigt wurden.
Nicht viele der Humber Studenten hatten Ahnung von Baseball, aber jeder freute sich auf das Spiel, die Stadionatmosphäre und natürlich auf die 1 $ Hotdogs.
Wir hatten eine sehr gute Sicht auf das Feld und mit der Zeit verstanden die restlichen Humber Studenten auch die Regeln.
Highlight des Abends waren 2 Homerun hintereinander durch die Blue Jays, was eine atemberaubende Atmosphäre mit sich zog. Trotz der Niederlage der Blue Jays waren alle bis zum Schluss in Feier-Stimmung.


Unser Kurs Interkulturelle Kommunikation:
In diesem Kurs lernen wir viel über verschiedene Kulturen und deren Verhaltensmuster, sowie Denkweisen und kommunikationsweisen. Auch Freundschaften werde hier geschlossen. Mit Beginn der zweiten Woche wurden wir in unserem Kurs in 5er Gruppen aufgeteilt, um gemeinsam ein Projekt zu einem Land unserer Wahl durchzuführen. Hierbei müssen wir ein Report für einen Klienten verfassen, welcher in einem anderen Land ein Business starten möchte. Dies zieht jedoch viele Probleme mit sich, da man dazu erstmal die Bräuche, Traditionen, Arbeitswerte und kulturellen Unterschiede des Landes kennenlernen muss, um sich dort auszubreiten.
Wir sind sehr gespannt was die nächste Woche noch für uns bereithält. Es ist eine aufregende und faszinierende Reise, die wir mit jeder Sekunde genießen.
Durch den Kurs lernen wir nicht nur viel über andere Kulturen, sondern lernen uns selber nochmal anders und besser kennen.
Zitat:
Wenn man mit einem Menschen in einer Sprache spricht, die er versteht, geht das an seinen Kopf. Wenn du mit ihm in seiner Sprache sprichst, geht das in sein Herz. – Nelson Mandela
Liebe Grüße
Aysha-Maite und Sebastian 😊
