Oceans Conference

In unserer zweiten Englisch Stunde, unterhielten wir uns darüber, welche Schritte Arbeitgeber unternehmen könnten um fairere Arbeitbedingungen für ihre Angestellten zu schaffen. Zudem lernten wir in einigen Übungen mehr über ein dunkles Kapitel der kanadischen Geschichte, Residential Schools. In diesen Schulen wurden zwischen ca. 1850 und 1996 etwa 150000 Kinder aus Familien der kanadischen Ureinwohner zwangsweise umerzogen. Viele der Kinder starben in den Internaten an Tuberkulose oder beim Versuch aus ihnen zu fliehen. Die kanadische Bevölkerung gedenkt am Truth and Reconciliation day unter anderem den Opfern dieser Schulen.

Nach dem Unterricht ging es sofort weiter für uns zur Oceans Conference im Halifax Convention Center. In dieser Konferenz treffen sich jährlich über 2000 Teilnehmer verschiedener Firmen und Organisationen die sich mit Themen rund um die Ozeane beschäftigen. Wir besuchten die Ausstellung, die uns mit über 100 Ausstellern eine perfekte Gelegenheit bot, die im Networking Workshop gelernten skills anzuwenden. Als in Bayern lebender Pharmakant- Azubi hatte ich bisher noch überhaupt keine Berührungspunkte mit dem Ozean und dessen Industrie und war sehr beeindruckt davon, wie viele Unternehmen sich mit Dingen wie unbemannten Ubooten oder der Vermessung des Meeresbodens beschäftigen. Neben der Vielzahl an technischen Anwendungen fand ich vor allem den Stand des Indigenous Training and Skills Development Hub interessant, das Einheimischen Communitys in ihren Reservaten dabei hilft ihre Lebenssituation durch Fischerei zu verbessern. Nach der Konferenz holten wir erstmal das verpasste Mittagessen nach und trafen uns dann zum Shoppen in der Mic Mac Mall. –Felix

Paul, Alina, Samantha und Felix auf ihrem Weg zu den Ausstellern

Erster Ausflug mit der NSCC

Am Freitag Morgen ging es los nach Lunenburg. Bei schönstem Regenwetter wurden wir durch die kleine Hafenstadt geführt. Uns wurden die architektonischen Besonderheiten der Häuser und Kirchen erklärt, wie zB. warum bei einem Haus alle Fenster genau gleich sind bis auf ein einziges. Man brachte durch das größere Fenster die Toten nach draußen. Sie benutzen nicht die Haustür, da man damals sagte, dass der Teufel durch die Türe kommen kann. Seefahrer waren früher sehr abergläubisch, was man bis heute noch in der Architektur erkennen kann. Viele der Gebäude sind sehr bunt mit verschieden farbigen Türen.

typisches Wohnhaus in Lunenburg

Nach der Tour konnten wir uns beim Mittagessen in dem Restaurant ^The old Fish Factory^ ausruhen. (Ist auch ein Museum)

Moritz, Paul, Samantha warten zusammen mit Lea und Aneesa auf ihr Essen

Um 13Uhr ging es weiter zu Peggy‘s Cove. Dort konnten wir eine wunderschöne Kulisse finden. Auf großen Felsbrocken steht ein Leuchtturm mit weißer Fassade und roter Galerie. Das Wetter schlug zu leichten Sonnenschein um und wir konnten dort unsere Zeit sehr gut genießen. Viele Fotos wurden gemacht aber leider war unser Aufenthalt sehr kurz gehalten: nach 20 Minuten mussten wir schon wieder zurück nach Halifax fahren. –Alina

Gruppenfoto Peggys Cove

Niagarafälle Plitsch platsch Klitsch nass!

Das war das Resümee das wir, die Niagarafälle Gruppe, am Ende des Trips ziehen konnten. Nach einem gemeinsamen Frühstück, einem kurzen Marsch zur Abholstelle und einer 2 stündigen Busfahrt sowie mehreren Stopps an bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Flower clock, in Toronto, kamen wir am riesigen Wasserfall an. Der erste Eindruck war überwältigend. Doch uns war das anschauen noch nicht genug, wir wollten das volle Erlebnis Paket. Was hieß…ab unter die wohl größte Dusche Kanadas. Mit dem Schiff fuhren wir an die Niagarafälle heran. Da halfen dann auch die Regenponschos nicht mehr bei 3 Millionen Liter pro SEKUNDE! Aber nass zu werden war es letztendlich Wert um diese unbeschreibliche Erfahrung machen zu können.

Dominik,Carina, Sammy, Lucia, Alina, Alex, Paul und Felix (von links nach rechts) unter den Niagara Fällen

Durchnässt und überglücklich fuhren wir nach diesem erlebnisreichen Tag zu unserem Airbnb zurück und ließen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen, bevor es früh morgens dann wieder zurück nach Halifax ging. –Samantha

Blick auf die US-Amerikanischen Niagara Fälle von Kanada aus

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