New York City – die Stadt, die niemals schläft, und wir mittendrin. Dieses Woche hatte alles:
Abenteuer, leckeres Essen, überraschende Begegnungen.
Touristen-Tour und Geburtstag in New York
Unsere Tour am Sonntag startete mit einem klassischen New-York-Erlebnis: Ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge. Von der Brooklyn-Seite aus sind wir zu siebt über das ikonische Wahrzeichen der Stadt gelaufen und haben erste Eindrücke außerhalb Manhattans gesammelt. Das Wetter war perfekt, und der Blick auf die Skyline war atemberaubend. Zuvor auf einem überteuerten Flohmarkt stöbernd, nahmen wir anschließend Platz vor dem Rathaus, um einem Tänzer und seinem jungen Nachwuchs beim Aufwärmen zuzusehen.

Etwas erholt machten wir uns auf den Weg zum 9/11 Memorial, um eines der prägendsten Ereignisse der Stadt zu würdigen. Die bedrückende Stimmung an dem Ort hat uns die Bedeutung des Anschlags spüren lassen.

Geschafft von den Eindrücken machte sich der Großteil auf den Heimweg, um dort für Miris Geburtstag eine Kleinigkeit vorzubereiten. Mit eingeschränkten Küchenutensilien und einer Brownie-Backmischung wurde die Pfanne umfunktioniert und es entstand ein Geburtstagskuchen. Dieser wurde löffelnd genossen und alle waren glücklich.

Der erste Arbeitstag, Verrenkungen und ein bisschen glücklicher
Am nächsten Tag hatte jeder seinen ersten Arbeitstag, was für viel Aufregung sorgte. Um dieser entgegenzuwirken, trafen wir uns um 07:15 Uhr mit blauen Matten, pinken Klötzen und vielen Decken, um gemeinsam Yoga zu machen. Sogar der Lehrer war überrascht von solch einem großen Ansturm. Nach der morgendlichen Anstrengung fuhr jeder das erste Mal seinen Arbeitsweg für die nächsten Wochen.

Die Küche wurde am Abend ein Ort für den Austausch über den ersten Arbeitstag. Jeder hatte seine eigene Geschichte und wollte die Ereignisse der anderen hören. Die meisten freuten sich über ihren ersten Arbeitstag, doch leider hatten wir auch ein paar Unglückliche unter uns. Als Gruppe ließen wir den Tag ausklingen und unterhielten uns noch länger. Das war eine Angewohnheit, die sich über die folgenden Tage durchziehen sollte, wobei noch ein paar Kartenspiele dazukamen.

Am nächsten Tag passierte es dann: Wir saßen in einer New Yorker U-Bahn, als plötzlich ein Mann anfing, „Lean on Me“ zu singen. Zunächst waren wir etwas irritierter und dachten er wolle evtl. Geld von uns. Bevor er sich jedoch verabschiedete, sagte er nur lächelnd: „Vielleicht bin ich heute einfach ein bisschen glücklicher als alle anderen.“ Ein Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Zuckerschock, explodierende Katzen und Sprachbarrieren
Am Abend entdeckten die Jungs aus der Gruppe TooGoodToGo-Donuts für sich – ein echter Tipp, wenn man etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun und gleichzeitig einen Zuckerschock bekommen möchte. Nach dem ein Teil der Donuts verspeist war – es waren noch welche übrig von den 24 Stück – gingen wir zu einer mittlerweile fast schon abendlichen Tradition über, und zwar dem Kartenspielen. An diesem Abend haben wir das Spiel „Exploding Kittens“ für uns entdeckt. Auch die Fotos, welche wir gegenseitig die Tage über voneinander gemacht haben, wurde in hochgeladen, damit wir am Ende ganz viele Bilder von dieser Reise und unserer Truppe haben – denn was wäre die Zeit in New York ohne ein paar gute Erinnerungsbilder?

Wie man vielleicht schon merkt, wird bei uns Essen großgeschrieben. Nach unserem nächsten Arbeitstag ging es nämlich mit einem Teil der Gruppe in ein Vegan Diner, welches selbst für die eingefleischten Nicht-Veganer ein Highlight war. Bei interessanten Gesprächen über unsere Praktikumsplätze und die ersten Tage in New York stellten wir mal wieder fest, dass die Kommunikation in unserer Gruppe wirklich gut funktioniert. Auch wenn es ab und zu ein paar Sprachbarrieren gibt und manche von uns noch eine weitere Fremdsprache lernen müssen – bayrisch.

