Samstage in New York

Hallo zusammen. Ich bin Thomas, 25 Jahre alt und aus der Nähe von München. Zurzeit mache ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann, bin mittlerweile seit drei Wochen hier in New York und möchte euch gerne erzählen, wie ein Wochenendtag hier aussieht.

Der Tag begann, wie viele der besten Tage, ganz entspannt. Ohne Wecker bin ich um 9:30 aufgewacht und kaum war ich aus dem Bett, standen Ben und Kili schon vor der Tür – sie brauchten Waschmittel. Nachdem ich dann richtig wach geworden bin, haben wir uns alle unten getroffen, um gemeinsam zu frühstücken. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es los – alle bis auf Ben, Kili und Nils, die mussten ja schließlich noch waschen.

Unser Ziel? Die 90th Street, von wo aus wir die Wall Street Fähre nehmen wollten. Das Wetter war einfach perfekt – blauer Himmel, Sonne und eine angenehme Brise. Die Überfahrt war unglaublich entspannend, so sehr, dass ich fast eingenickt wäre. Der Ausblick auf die Skyline und das Wasser war einfach traumhaft, und ich habe jede Sekunde genossen.

Ausblick von der Fähre

An der Wall Street angekommen, haben wir uns dann mit Kili und Ben getroffen, die per U-Bahn nach Downtown gefahren sind, um zusammen die Staten Island Ferry zu nehmen. Was mich besonders beeindruckt hat, war das One World Trade Center, da ich es zum ersten Mal aus der Nähe gesehen habe. Die Größe des Gebäudes sowie die Geschichte dahinter finde ich einfach total beeindruckend.

ONE WTC

Auf der Fähre haben wir natürlich den Blick auf die Skyline und die Statue of Liberty genossen – unglaublich schön.

Manhattan Skyline

Auf Staten Island angekommen, haben wir uns erstmal etwas zu essen geholt – für mich gab es BBQ Wings für 14 Dollar. Dazu dann einen Iced Coffee von Starbucks. So ein Kaffee ist einfach perfekt für so einen sonnigen Tag. Danach ging es mit der kleineren Fähre zurück, dieses Mal noch näher an der Freiheitsstatue vorbei. Die „Liberty of the Seas“ war auch gerade da (eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt) – auch unvorstellbar riesig, dieses Schiff. Vor Abfahrt wurden Ben, Kilian und ich noch von einer alten, sehr freundlichen Dame nach einem Foto gefragt. Allerdings nicht, um eins von ihr zu machen, sondern von uns dreien. Anscheinend sind wir kleine Berühmtheiten. 🤷

Essen auf Staten Island

Zurück in Manhattan trennten sich unsere Wege. Ben, Kili und Nils machten sich auf den Weg zum Carhartt Store, während der Rest von uns nach Little Island spazierte. Der Spaziergang war wunderschön, und Little Island selbst hat mich total umgehauen. Die ganze Atmosphäre, die Architektur – und natürlich die Fotos, die wir gemacht haben. Siehe unten.

Little Island

Das One World Trade Center hat mich aber weiterhin nicht losgelassen. Es stand den ganzen Tag über im Fokus meiner Gedanken, und ich freue mich schon, das Memorial zu besuchen. Bevor wir Manhattan verließen, haben Shelly, Leyla und ich uns noch schnell eine New York Cap geholt – ein kleines Andenken an diesen unvergesslichen Tag.

Das bin ich 🙂

Von dort aus ging es mit der U-Bahn nach Queens zum Street Market. Auch wenn ich selbst keinen großen Hunger hatte, sah das Essen dort einfach unglaublich aus – frisch, lecker und vor allem günstig. Ich habe mir nur etwas zu trinken geholt und bin ein wenig herumgeschlendert. Nach einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg. Ich war froh, dass ich nicht allein unterwegs war, denn der Heimweg wäre sonst ziemlich creepy gewesen.

Zurück im 92NY – unserer Unterkunft – waren die meisten von uns echt erschöpft – außer Miri und mir. Wir hatten noch Energie und Lust, vielleicht noch etwas trinken zu gehen. Wir haben uns dann aber der Gruppe angeschlossen und noch entspannt Karten gespielt und zusammengesessen, bis wir alle schlafen gegangen sind. Alles in allem also ein richtig guter Tag.

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