Dieses Stipendium ist eine einmalige Chance, über den eigenen Tellerrand zu blicken – akademisch und persönlich. Dank der Joachim Herz Stiftung durfte ich diese Erfahrung an der Kennesaw State University (KSU) in Georgia, USA, machen. Ich hatte Erwartungen, aber die Realität übertraf sie in vielerlei Hinsicht.
Hey, ich bin Janine Ade, 21 Jahre alt und aktuell in der Ausbildung zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik.
In meinem Alltag dreht sich vieles um Strom, Technik und spannende Projekte auf der Baustelle aber genauso wichtig ist mir der Blick über den Tellerrand. Ob Auslandsaufenthalt, persönliche Weiterentwicklung oder neue Erfahrungen!
Hier möchte ich meine ersten Eindrücke teilen: die kulturellen Unterschiede, die Atmosphäre auf dem Campus und die kleinen Überraschungen, die mich in den ersten Tagen erwartet haben.
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Ankunft in den USA – Erste Eindrücke
Die Reise nach Kennesaw war aufregend. Nach der Landung in Atlanta ging es mit einem Shuttle in die Kleinstadt, und sofort fielen mir die breiten Straßen, die riesigen Supermärkte und die beeindruckenden Sportstadien auf – alles wirkte größer als in Deutschland.
An der KSU angekommen, wurde ich direkt mit der typisch amerikanischen Freundlichkeit empfangen. Fremde fragten mich: „Hey, how’s it going?“ – diese Offenheit half mir sofort, mich willkommen zu fühlen. Dann kam die erste Herausforderung: die Orientierung. Mit über 40.000 Studierenden ist KSU eine eigene kleine Stadt mit Wohnheimen, Restaurants, Sportanlagen und sogar einer eigenen Polizeistation.
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Kulturelle Unterschiede – Was sofort auffällt
1. Das Campusleben ist alles
In Deutschland pendeln viele Studierende, aber hier dreht sich alles um den Campus. Es gibt nicht nur Vorlesungssäle, sondern auch Fitnessstudios, Cafés und sogar einen kleinen Supermarkt. Die meisten Studierenden wohnen direkt auf dem Campus, was das Gemeinschaftsgefühl enorm stärkt.
2. Sport ist hier Religion
Die Identifikation mit der Uni ist enorm: Fast jede*r trägt KSU-Hoodies oder T-Shirts. In Deutschland wäre das eher die Ausnahme.

3. Lernen ist interaktiver
Hier gibt es weniger “Frontalunterricht”. Gruppenarbeiten, Diskussionen und wöchentliche Assignments gehören dazu. Noten basieren nicht nur auf Klausuren, sondern auch auf Präsentationen und Hausarbeiten. Was mich besonders überrascht hat: Die lockere, fast freundschaftliche Beziehung zwischen Studierenden und Professor*innen.
4. Essen – eine kleine Herausforderung
Fast überall gibt es Fast Food, von Chick-fil-A bis Panda Express. Viele Studierende haben einen Meal Plan für die Uni-Mensen, aber gesund zu essen, ist nicht immer leicht. Nach ein paar Tagen habe ich bewusst angefangen, selbst zu kochen – sonst wäre ich wohl in einer endlosen Burger- und Pizza-Spirale gelandet.
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Fazit – Ein unvergesslicher Start
Die ersten Tage an der Kennesaw State University waren intensiv, spannend und voller neuer Eindrücke. Die Menschen sind unglaublich offen, das Campusleben ist ganz anders als in Deutschland, und die Art zu lernen fühlt sich oft persönlicher an. Natürlich gibt es Herausforderungen – aber genau die machen den Aufenthalt wertvoll.
Dank der Joachim Herz Stiftung darf ich hier auch kulturell wachsen. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen noch bringen – und werde jede neue Erfahrung in vollen Zügen genießen!

