Hey und willkommen auf diesen Blog. Ich bin Salvatore, komme aus Schleswig-Holstein und mache meine Ausbildung zum Chemisch-Technischen-Assistenten an der BS06 in Hamburg. Ich besuche gerade die Kennesaw State University mit dem Programm Azubis USA von der Joachim Herz Stiftung.
Wenn Orte sprechen könnten, dann würde der Martin Luther King Jr. National Historical Park in Atlanta stundenlang Geschichten über Mut, Dialog, Führung, Vision und einen unerschütterlichen Glauben an Gleichheit erzählen. Mit einigen dieser Aspekte hatten wir schon vorher Kontakt als Themen der Joachim Herz Stiftung. Daher war unser Besuch nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern eine Reise in die Wünsche von Joachim Herz, um die Zukunft zwischen den USA und Deutschland zu verbessern.
Was hat das mit transatlantischem Dialog zu tun?
Im Rahmen unseres Projekts Azubi USA mussten unsere Peer-Buddys ein Projekt ausarbeiten. So hat Noah einen Besuch des Martin Luther King Jr. Nationalparks organisiert. Und hier hat man eins bemerkt: Der transatlantische Austausch steht dabei ganz im Zeichen des Verständnisses – zwischen Kulturen, Generationen und Ideen. Nirgendwo wurde uns diese Vision klarer als hier, im Herzen Atlantas, wo Dr. King geboren wurde, predigte und zur Symbolfigur eines gewaltlosen Kampfes für Gerechtigkeit wurde. Hier hatte er als Führungsperson eine wichtige Rolle.

So hatten wir auch einen transatlantischen Dialog zwischen unseren Peer-Buddys und uns. So hat Noah (zweite Person von rechts) sehr viel von seiner Geschichte erzählt. Er war sehr offen und hat jede Frage beantwortet. So offen sollte transatlantischer Dialog immer sein. So war es auch der Wunsch von Joachim Herz und ist das Ziel der Stiftung:
„Der transatlantische Dialog war unserem Stifter Joachim Herz ein besonderes Anliegen und ist nach wie vor essenziell für unsere Stiftungsarbeit.“
So Sabine Kunst, Stiftungsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung
Der transatlantische Dialog, wie ihn die Joachim Herz Stiftung versteht, lebt vom Austausch, vom Zuhören und vom gemeinsamen Lernen. Die Parallelen zwischen den damaligen Kämpfen für Bürgerrechte in den USA und heutigen Herausforderungen in Europa machten uns bewusst, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. So nehmen wir als Gruppe Verantwortung, von den USA und den Studenten zu lernen und das Gelernte in Deutschland zu verbreiten. Das hat auch Martin Luther King Jr. in seiner Kirche gepredigt.



Insgesamt hat der Tag im Martin Luther King Jr. National Historical Park uns nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch Mut gemacht. Mut, weiter für Gerechtigkeit einzustehen, Brücken zu bauen – über den Atlantik hinweg. Dr. Kings Worte „Injustice anywhere is a threat to justice everywhere“ hallen noch lange nach. Für uns sind sie eine Erinnerung daran, dass der Dialog nie aufhören darf.

