Huhu, mein Name ist Nina, ich bin 18 Jahre alt und befinde mich gerade im zweiten Lehrjahr zur Hotelfachfrau in Lüneburg.
Durch meine Schule bin ich auf das Auslandspraktikum aufmerksam geworden und freue mich sehr, dass ich die Chance bekommen habe, 8 Wochen in Atlanta zu leben und zu arbeiten. Wir sind jetzt schon in der letzten Woche, also heißt es ab jetzt noch so viel wie möglich zu erleben.
Arbeiten in der USA,
Mein Praktikum mache ich bei der German American Chamber of Commerce. Dort bin ich in der Marketingabteilung eingesetzt und kümmere mich mit meinen Kollegen um verschiedene Projekte. In den ersten Wochen habe ich zum Beispiel mit meinen Kollegen das jährliche Golfturnier geplant. Dafür habe ich die Trikots für alle Spieler entworfen und mit den verschiedenen Firmen besprochen, wie und wo ihr Logo auf den Trikots sein soll. Danach haben wir uns um die anderen Werbeprodukte wie Golfbälle und Golfhandtücher gekümmert. Seit letzter Woche plane ich zusammen mit einer Kollegin das jährliche Firmenevent. Dafür haben wir verschiedene Aktivitäten wie z.B. Bootstouren, Rafting, Escape Room und Cocktail Making Class herausgesucht und werde diese zusammen unserem Chef vorstellen und dann wird entschieden, was die Beste Idee ist.
Ich bin froh, dass ich mein Praktikum in einem Betrieb machen konnte, in dem ich einmal andere Erfahrungen als zu Hause machen konnte. So habe ich viel Neues gelernt und kann mir auch vorstellen, später in dieser Richtung zu arbeiten.

Die letzten Tage noch einmal genießen …..
Auch außerhalb meines Praktikums ist meine Freizeit sehr abwechslungsreich. Ich wohne mit zwei anderen Praktikanten in einem Airbnb direkt in Atlanta. Morgens fahren wir gemeinsam mit der Bahn zur Arbeit und nach der Arbeit unternehmen wir meistens noch etwas zusammen. Hier versuchen wir so viel amerikanische Kultur wie möglich mitzunehmen, wie z.B. Basketball, Baseball oder Football spiele, Shoppen und vor allem jedes Fast Food Restaurant ausprobieren.



Atlanta bietet aber auch Aktivitäten wie die Beltline mit vielen Bars und guten Restaurants oder Festivals wie 404 day und Cinco de Mayo, was eigentlich an diesem Wochenende gefeiert werden sollte. Das Festival wurde leider kurzfristig wegen schlechten Wetters abgesagt, aber das hielt uns natürlich nicht davon ab, unser letztes Wochenende in Atlanta zu genießen und so ging es ab zur Beltline.

Eine andere Aktivität, die ich sehr genossen habe, war die Shooting range, wo ich mit zwei anderen aus dem Programm und einem Peer Buddy vom College war. Zwischen all den Camouflage Shirts und roten Caps fühlte man sich am Anfang natürlich sehr unwohl, aber das hat man nach dem ersten Schuss schnell vergessen, weil man so unter Adrenalin stand.
✨Also nach dieser Erfahrung kann man sich ganz klar als Amerikaner bezeichnen. ✨

Die letzten Wochen haben gezeigt, wie viele Türen offen stehen, wenn man sich einfach traut, den ersten Schritt zu machen. Ich bin sehr froh über all die Erfahrungen, die ich auf beruflicher, aber auch auf persönlicher Ebene machen durfte. Vor allem aber bin ich dankbar für all die Menschen, die ich hier kennenlernen durfte und mit denen ich diese tollen 8 Wochen verbringen durfte.
Danke fürs Lesen und viel Glück euch allen!!!
Nina 💗
